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 Strand der Räuber

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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Di 02 Aug 2011, 20:19

Als Blace ein Knurren von Ju erhielt, knurrte er zurück. So was ließ er sich nicht gefallen! Niemals! Obwohl es schon sehr leichtsinnig von ihm gewesen war, Baja einfach nach ihren Eltern zu fragen.

„Erstmal bin ich kein Haushündchen mehr, zweitens heiße ich für dich immer noch Blace, und drittens sind Regeln da, um gebrochen zu werden. Nie gelernt?“, konterte er und sah triumphierend zu Loki. Er war richtig nett, fast wie Namya. Er drehte sich zu ihr um und sah ihr wunderschönes Fell. Sie gefiel ihm, und er hoffte, er gefiel ihr auch.

Um auf den Plan Jus richtig zu reagieren, musste Blace die richtigen Worte finden. Er ließ sich ja schließlich nicht immer alles gefallen und was war das schon für eine Frechheit! Eigentlich hatte Blace so etwas mit Ju gar nicht nötig, doch gerade war ihm eine richtige Antwort eingefallen.

„Ach ja? Jetzt sollen wir auch noch die Lockvögel spielen? Und was machst du? Du frisst nacher nur, lässt uns jagen. Mach das doch selber!“ Den zweiten Teil des Plans von Ju hörte er gar nicht mehr. Er blockte ab, so sah er nur noch, wie sich der Mund des Fuchses bewegte und hörte nichts mehr. Erleichtert lächelte er; Endlich Ruhe.

Als Blace jedoch ein Zwicken auf der Flanke spürte, zuckte er zusammen, drehte sich um und erblickte Fox. Wieso waren eigentlich Fox und Ju keine besten Freunde? Beide waren doch unausstehlich. Bei diesem Gedanke musste Blace grinsen. Doch nun galt ihm auch noch ein Knurren und der Kragen platzte.

„Was habe ich eigentlich falsch gemacht, dass ihr mich wie Dreck behandelt? Ihr beleidigt mich, nennt mich Haushündchen und so und ihr macht mich total fertig. Seid ihr eigentlich immer so unfreundlich oder ist das eine Maske? Dann legt sie doch mal weg, ich habe euch schließlich nicht getan!“

Und nun auch noch Fox’ Frage, welchen Teil von 'Halt die Pfoten still' er nicht verstand. Nein, das konnte so nicht weitergehen. War Blace wirklich so leicht zu kränken? Eigentlich ja nicht, oder doch? Ein Pfotenhieb und er hatte Fox eine verpasst. Ja, so fühlte sich das schon viel besser an. Als Haushund war man doch nicht so doof wie alle dachten.

„Was heißt denn hier leider? Wenn ihr mich dabeihabt, können wir alle zusammen viel mehr Beute jagen und jeder hat später sein eigenes Fressen, ohne teilen zu müssen.“
In nächster Zeit, so nahm sich Blace vor, lasse ich mir nicht alles gefallen, schließlich muss ich ja auch irgendeine Würde tragen. Es war doch eine Würde oder? Sicherlich…


Zuletzt von Blace am Fr 05 Aug 2011, 13:26 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Do 04 Aug 2011, 20:46

Halt halt und stopp! Was war jetzt genau passiert und wer hatte was genau zu wem gesagt? Die Welpin war verwirrt und blickte zu der Katze oder besser gesagt zu dem Schweif des Katers, ehe sie sich Jus Knurren und dem darauf folgenden Knurren des anderen Hundes also Blace zu wand.

"Onkel ju, nicht böse sein! Er kann doch gar nichts dafür, dass Mama und Papa weg sind!
Und vielleicht kann er uns helfen, in dem er auch ganz ganz feste daran glaubt, dass ich sie wieder finde!
Und außerdem brauchte ich die beiden gerade gar nicht, ich hab ja dich, Onkel Ju, aber vermissen tue ich sie trotzdem ganz dolle!
"

Da war es wieder. Das Glas, dass sich vor sie schob und die Trauer abschirmte. Sie hielt sich wieder die positive Zeit vor Augen und vergas die Tatsache, dass sie lange nicht mehr das Fell ihrer Mama und die Zärtlichkeit ihres Papas gespürt hatte.
Sie ließ sich von Ju mit der Zunge durchs Gesicht fahren, auch wenn es deutlich schönere Methoden gab um sie zufrieden zu stellen.

"Sag es doch ganz gerade heraus, Ju, wir laufen hin, nehmen uns den Fisch und lassen die Menschen da doof stehen. Das ist doch ganz einfach. Ich glaube ich kriege das sogar hin!
Ich kann ja fast alles fangen. Ich habe schon eine Katze gefangen und ich will sie nicht als Spielgefährten. Mit dem Essen spielt man nicht, glaub ich jedenfalls....
"

Und auf einmal tauchte jemand auf!
Jemand ganz neues!
Jemand, den Baja noch nicht kannte!
Und dieser Jemand war ein Hund!
Eine Hündin mit grauem Fell, um genau zu sein. Baja sah die Hündin an und sprang erfreut an ihr hoch. Immer und immer wieder. Sie war viel zu groß, als dass die Welpin ihr ins Ohr beißen konnte und Ju war gegen die Graue auch ganz schön klein.
Die Welpin wedelte mit der Rute und setzte sich dann genau vor die Hündin.

"Du bist aber groß! Und du hast gaaaaaaaaaaaaaanz große Augen!
Glaubst du ich bekomme auch mal so große Augen wie du? Glaubst du das?
Und magst du Quallen? Ich nicht! Die sind so quallig!
Wie heißt du denn? Ich bin Baja und das ist Ju! Er ist mein Onkel und ich habe ihn ganz doll lieb! Er ist echt der Beste, aber du darfst ihn nicht Onkel nennen, das darf nur ich!
"

Und das Wort Stolz hatte somit erneut eine neue Bedeutung.
Die Brust weit raus gestreckt und die Rute immer wieder im Tackt auf die Erde schlagend saß Baja da und starrte zu der Hündin hinauf.
Ja, Baja war stolz. Stolz auf Ju! Und irgendwie auch Stolz darauf so viele Worte hintereinander plappern zu können, ohne großartig Luft zu holen. Das musst erst mal jemand nach machen, ja!

"Onkel Ju? Was meint sie damit? Wir sind nicht hier wegen der... Aussicht? Und warum gehört Blace leider zu dir? Er ist doch ganz nett und ihr beide habt große Augen! Ihr müsst euch doch mögen!!!
Ich mag Ju ja auch. Wir haben beide rotes Fell und wir haben uns auch ganz doll lieb! Ganz dolle sehr sogar!
"

Damit lief sie zu Ju und drückte sich an sein rotes Fell. Nein, sie hatte ihn nicht lieb!
Baja liebte Ju, wie einen Vater, der er irgendwie auch für sie war, oder?...



{ Fox ;; Blace ;; Ju ;; Loki ;; Baja || Strand ;; nah den Fischerbooten }




................

wir hatten beide rotes fell.

remember; ju & cuco <3

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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Fr 05 Aug 2011, 12:40

    Zum Glück ließ das kleine Fellknäuel nun von ihm ab, obwohl Loki das Gefühl hatte, dass Baja seinen Schwanz ziemlich argwöhnisch ansah. Nun war der Kater in der glücklichen Lage, ein wenig erhöht zu sitzen, und zu entscheiden ob er sich in die Gespräche einmischte oder nicht.
    Da er allerdings die letzten Minuten ein wenig geträumt hatte und dem kleinen Fellknäuel eh nicht so viel Aufmerksamkeit schenkte, schüttelte er im Augenblick nur kurz den Kopf um vielleicht noch ein paar Fetzen der Gespräche mitzubekommen.
    Da war ja auch schon wieder ein anderer Hund! Kannte er den Fellhaufen nicht irgendwo her? Sei es drum. Sollten sie ruhig ihren Plan umsetzen, er selbst würde ganz sicher keinen Schritt in das Wasser tun, denn genau das mussten sie tun, um an die Boote und somit an die Fische kommen zu können.
    Also streckte er sich lang aus und legte sich auf die Seite. Wie arrogant das aussehen musste - ein Kater der kein bisschen Angst vor den Hunden hatte!
    Naja, wenn er ganz ehrlich war, waren die Muskeln seines Körpers schon auf Flucht eingestellt, sollte es so sein, doch konnte man doch vor zu vielen Fellhaufen keine Schwäche zeigen.
    Und bis jetzt hatte kein einziger ihn auch nur schräg angeschaut.

    Sein Blick lag nun ein wenig fragend und interessiert auf dem Hund, dessen Name wohl Blace war. Ein ziemlich unsicherer aber freundlicher Hund, der irgendwie noch nicht lange auf der Straße lebte, wenn Loki das richtig verstanden hatte.
    Immer noch hatte er die Ohren irgendwie auf stumm gestellt, denn er hatte kein einziges Wort der Gespräche um sich herum vernommen.

    Darum warf er jetzt nur ein: ”Wenn ihr eine Aufgabe für mich, außerhalb des Wassers selbstverständlich, habt, sprecht mich gerne an.”

    Nickend warf er das in die Runde und legte sich dann entspannt etwas weiter abseits auf der Mauer auf die Seite und beobachtete interessiert die Boote, und was sich dort so tat.


[ bei Fox, Blace, Ju, Baja am Strand, nahe den Fischerbooten]


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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Di 09 Aug 2011, 18:53


Kaum wollte sich der Fuchs auf den Weg zu der anderen Gruppe voll Hunden machen, da bemerkte er auch schon dass jemand von drüber die gleiche Idee hatte und nun seinerseits auf seine Gruppe zusteuerte ... seine Gruppe. Was für ein dummer Gedanke. Immerhin bestand seine Gruppe eigentlich nur aus Baja und Yoga. Loki kannte er zwar, doch das war eine völlig andere Baustelle.
Immerhin hatte er den Kater so nicht mehr wirklich gesehen seit der kleine Hund fort war, der Baja gezeugt hatte.

So setzte sich Ju auf seine Hinterpfoten, wartete ab und ließ die Graue näher kommen. Sie gefiehl ihm. Sie hatte was wölfisches an sich, was nicht nur am Aussehen lag, sondern daran wie sie mit dem Haushündchen umging.
Er hatte den Rüden nicht beachtet, auch nicht als dieser meinte ihn anknurren zu müssen. Sollte er sich doch aufspielen, wenn er der Meinung war. Obwohl er älter roch benahm er sich wie ein kleiner Welpe, also interessierte er ihn nicht. Seiner Meinung nach würde er sowieso nicht lange auf der Straße überleben, wenn er sich nicht anpasste.
Und wie die Hinzugekommen mit ihm redete, schien auch sie der gleichen Meinung wie der Fuchs zu sein.

Er kam noch gar nicht dazu der Hündin, die anscheinend eine Anführerpostion hatte, zu antworten als der fremde Rüde - Blace wie er sich nannte - schon wieder anfing Unsinn zu plappern.
Ju befand, dass es nicht an ihm war ihn zu belehren. So verdrehte er nur genervt die Augen. Was für ein dummer Hund.

Viel lieber widmente er sich Baja. Wann hatte sie eigentlich angefangen ihn Onkel zu nennen? Er hatte es stillschweigend hingenommen und wunderte sich auch nicht weiter darüber. Vielleicht würde sich das auch legen, sobald sie älter wurde.
Während Ju sich also über den Haushund ärgerte und Bajas Geplapper ignorierte bzw. versuchte sich bewusst zu machen was sie eigentlich gerade eben geplappert hatte ...
Nun währenddessen sprang diese an der neuen Hündin hoch und war so begeistert wie eh und je.

"Baja, sei doch mal ruhig. Wie soll sie dir antworten, wenn du immer noch plapperst und sie nicht zu Wort kommen lässt?" Es klang unfreundlich wie Ju das sagte, doch er wusste Baja war es gewohnt und er zeigte der schon viel zu großen Welpin auch oft genug, dass er sie eigentlich auch lieb hatte. - auch wenn sie nervig war. Aber es war eben Baja und wenn sie nicht ununterbrochen plapperte musste man sich wirklich Sorgen um sie machen.

Während Baja sich an ihn drückte und er immer noch so stillschweigend im Sand lag, zog er sie leicht an einem ihrer Hängeohren. Es tat nicht weh, aber es ... zog.
Kurz hörte Ju noch was Loki zu sagen hatte und dann endlich erst widmete er sich der grauen Hündin.

"Genauso wenig wie ihr ... Wenn du einen guten Plan hast wie wir alle an genügend Fisch ran kommen, ohne dass der Kater nass wird und ohne dass unsere Welpen in Gefahr geraten, dann lass hören."

Baja war der einzige Welpe. Ju wusste das, aber so wie Ju während dieser Worte Blace angesehen hatte, war nur zu deutlich was er mit Welpe meinte.


[Bei Baja & Loki & Blace & Fox – Strand - Fischerbote in Sicht - andere Hundegruppe in Sichtweite]
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   So 14 Aug 2011, 15:19

Namyas Blick lag auf dem alten Rüden, ihre Augen leuchteten sanft und freundlich. Seine Worte erleichterten ihr Herz, erfreuten sie, doch als Fox dann mit ihrem bösen Unterton verkündete, dass die Fischer sich sicherlich freuen würden, noch mehr Fisch abgeben zu müssen, blickte sie dumpf zu Boden. Ihr Blick wanderte über ihre eigene Schulter zurück zu der großen Hündin, Unsicherheit lag darin.

„Aber können.. wir ihn nicht mitnehmen..? Zu mehreren ist es bestimmt leichter.. Außerdem.. ist er doch nett.. wir können uns ja einen Plan ausdenken und dann.. alle zusammen den Fisch klauen..?“

Ihr Vorschlag endete wie eine Frage, allein konnte sie keine Entscheidungen treffen. Fox war doch viel erfahrener und klüger, sie selbst machte bloß Vorschläge, die von der älteren Hündin akzeptiert werden konnten, sofern sie gut waren. Namya spürte den musternden Blick des Alten, wandte sich wieder zu ihm um, gerade als er begann abermals zu sprechen. Ein erfreutes Lächeln verzog ihre Lefzen, ihre Rute schlug hin und her.

„Eeehm.. also.. warum den nicht..? Du kannst ja mitkommen, wenn wir jetzt was zu fressen holen…“

Sie strahlte ihn an, auch wenn ihr gestammelter Satz nicht unbedingt hilfreich war.

„Man nennt mich Namya..“

Antwortete sie Flake, strahlte abermals. Nur kurz blickte sie zu Fox, die hinter Blace herlief, dann sah sie zu Kalle, dem kleinen Plüschtier. Er war ihr mittlerweile so wichtig geworden…
Die Stimme der großen Hündin drang zu ihr, laut und beinahe mürrisch, doch sie ließ sich davon nicht ablenken. Sie bemerkte den witternden Ausdruck des Rüden vor ihr, blickte ihn unsicher an, sagte jedoch nichts. Ihre Ohren waren lauschend aufgestellt, sie versuchte Fox und Blace genau zu verstehen, doch dazu waren sie etwas zu weit weg.

„Also.. kommst du mit..?“

Fragte sie Flake zögernd. Wenn Fox und Blace nicht wieder kamen, sondern bei den anderen blieben, hatte sie nun wenigstens wieder jemanden, mit dem sie nicht einsam war.



{ sichtweite der fischerboote ; flake (kalle) ; nahe yoga ~ fox , blace , loki , baja und ju in der nähe }
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   So 21 Aug 2011, 17:59

Noch bevor Blace seine kleine Tirade losließ blickte sich nach hinten um und sah Namya noch immer bei dem Alten. Die kleine hatte ein viel zu gutes Herz für die Straße. Ein Jammer, dass sie eines Tages die Erfahrung machen würde, dass ein zu gutes Herz keine Nahrung beschaffte und keine Feinde fernhielt.
Gewiss, Fox mochte von diesem Standpunkt aus das Gegenteil der jungen Hündin sein, ein Teil von ihr wollte ihr sogar diesen Leichtsinn austreiben. Doch tat sie es nicht in der Art die sie zu spüren bekommen hatte. Namya war noch jung, es eilte nicht.

Blace riss sie schließlich völlig aus ihren Gedanken. Oha, hatte sie den Kerl endlich aus seinem kleinen Wolkenschloss geholt? Fabelhaft. Ein Schnaufen galt dem Mischling.

"Gut Hund, dann zeig gefälligst auch, dass du aus dem Holz gemacht bist von dem du behauptest, dass du es bist".

Die Worte waren keinesfalls ein Angriff, viel mehr eine Herausforderung. Wer den Fang dermaßen weit aufriss, der sollte auch zeigen, dass er mehr konnte als jenen aufzureißen um Fliegen zu fangen.
Irgendwie war diese kleine bunte Truppe sehr bemüht sich um ihre Aufmerksamkeit zu reißen. Kaum dass sie zu Blace gesprochen hatte sprang der Welpe an ihr hoch und ließ sie einen Schritt nach hinten treten. Helles, rötliches Fell sprang vor ihrer Nase auf und ab und löcherte sie mit Fragen.

"Große Augen ... was Quallen? Ehh, nein natürlich nicht ... mein Name? Fox, wie Baja? Ja freut mich ..."

da hatte der kleine Fellball doch tatsächlich das geschafft was nur Wenige fertig gebracht haben. Anstatt einer schnellen Antwort brachte die große Hündin nur Wortfetzen hervor und versuchte irgendwie auf die Worte der Kleinen einzugehen. Selbst wenn sie es gewollt hätte, einen Welpen konnte sie nicht so rüde anfahren wie sie es sonst bei Fremden tat. Sie mochte junge Hunde ...

"Ehm wer? Onk ... der Fuchs? Ju?"

Nun wieder bei Sinnen, als der Welpe seinen Wortwasserfall hatte verstummen, blickte sie zu dem Rotfell. Hatte er sich des Welpen angenommen? Welch seltsame Fügung hatte sie zusammen gebracht? Interessiert lauchte sie seinen Worten und blickte kurz zu den Schiffen.

"Vielleicht wäre ein Ablenkungsmanöver wirklich nicht verkehrt. Du, der Welpe und der Kater, ihr seid klein, Namya kann euch helfen ... vielleicht schaffen wir Größeren einen der Menschen abzulenken und ihr kommt auf eines der Schiffe?"

Sie würde auf keines der Dinger gehen. Nicht weil sie sich nichr traute, sie fiel bei ihrer Größe lediglich auf wie ein bunter Hund im Neuschnee.


[Erst Blace, dann Baja und jetzt auf Ju konzentriert]
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   So 28 Aug 2011, 17:20

Zögernd sah Namya dem Alten in die Augen, wartete auf seine Antwort, doch es kam nichts mehr. Unsicher sah sie zu Fox und Blace. Ob sie wohl einfach zu ihnen gehen konnte? Oder war das dann unfreundlich? Sie wusste es nicht, aber Fos, Blace und sie wollten doch zu den Fischern und jetzt mussten sie ihren Plan doch durchziehen, oder nicht? Ja, sie sollten es tun. Sie sollten jetzt ihr Futter holen, etwas fressen und dann ein wenig zur Ruhe kommen. Sie sollte Fox dazu bringen mit ihr zu gehen. Jetzt. Sie lächelte Flake entschuldigend an.

„Ich gehe kurz zu meiner.. zu Fox, in Ordnung?“

Sie stieß ihn mit ihrer Nase leicht an, wandte sich dann ab und lief hinüber zu Fox. Sachte stieß sie nun die Hündin an, wedelte sachte mit der Rute.

„Fox, kommst du? Wir wollten doch Futter holen, oder nicht? Bitte komm, bitte!!“

Sie sah sie flehend an, legte den Kopf leicht schief, dann wandte sie den Blick zu Blace.

„Blace…? Komm schon, bitte!“

Sie benahm sich wie eine kleine Welpin, tat so als wäre sie viel jünger, als sie war. Unsicher schabte sie mit dem Fuß über den Boden, wirbelte ein bisschen Dreck auf und sah dann zu den anderen. Ein Fuchs, aber nicht der, den sie vorhin gesehen hatte. Und eine kleine süße Hunde Dame. Namya legte den Kopf noch ein wenig schiefer, betrachtete die Jüngere mit leichter Faszination in den Augen. Sie blinzelte kurz, sah dann wieder zu den beiden Ausgewachsenen, wegen denen sie hier war. Sie wollte los, sie wollte fressen holen und dann etwas Ruhe haben. Sie wurde müde. Sie war müde. Ihr Körper sehnte sich nach einer vernünftigen Pause und ein wenig Schlaf.
Plötzlich durchzuckte ein Gedanke ihren Kopf. Kalle. Wo war der Kleine? Sie sah sich um, konnte ihn aber nicht entdecken. Nicht jetzt. Nicht sofort. Sicher würde er gleich wieder kommen. Bestimmt war er gleich wieder da. Vielleicht hatte er etwas Interessantes entdeckt. Oder jemand interessantes. Die helle Hündin spürte wie schnell ihr Herz schlug. Schnell und aufgeregt. Es flatterte wie ein junger Vogel. Wie ein junger Vogel, der fliegen lernt. Ja, so konnte man es sagen.
Sie lächelte ein wenig, ignorierte die Worte der anderen. Sie sollten einfach nur mitkommen. Mitkommen, den Plan durchziehen und fressen, schlafen.

„Fox..? Bitte. Du hast doch auch Hunger! Die Boote sind doch da, und es sind so viele da.. später gehen die bestimmt und dann wird es immer schwieriger an Fressen zu kommen..“

Sie schüttelte sich kurz mit zusammen gekniffenen Augen, dann wartete sie darauf, dass Fox und Blace endlich kommen würden.



{ bei Fox, Blace, Ju und Baja - will mi Blace und Fox fressen holen }
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mo 29 Aug 2011, 12:04

Blace wandte den Blick von Fox und sah zu Namya. Die Bemerkung, die Fox abgegeben hatte, gefiel ihm nicht und deshalb knurrte er ihr nur einmal zu und antwortete schließlich Namya:

"Ich komme mit. Wer mit uns kommen möchte, kann dies gerne tun, jedoch kann ich ganz gut auf Fox und Ju verzichten."

Mit diesen Worten stupste er Namya an die Schulter und lief voran. Ihm würde sowieso niemand folgen, das wusste er jetzt schon. Er hob den Kopf und seine Rute, lief auf die Boote zu und verspürte plötzlichen Hunger. Sein Magen knurrte laut.

Blace blieb abrupt stehen, blickte noch einmal zurück, um zu sehen, ob jemand ihm folgte. Bis jetzt nicht. Er lief wieder zurück, stellte sich an Namya's Seite und betrachtete den alten Hund.

"Ach, und du heißt?", fragte er etwas unfreundlich. Er war einfach ziemlich wütend und es fiel ihm schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Er schüttelte sich einmal komplett durch und schaute dann zu Boden. Er spürte die Blicke, die ihn in das Fell brannten und scharrte mit der Pfote am Boden. Allmählich wurde der Rüde ungeduldig.

"Kommst du jetzt bitte, Namya? Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit." Maulte er und blickte Fox wütend an. Wie konnte er es mit ihr eine Zeit lang, wenn auch nicht so lang, aushalten? Sie war so was von unfreundlich! Als wenn sie hier geboren wurde. Sie hatte bestimmt auch schon mal ein Herrchen!

"Ach ja, Fox, wenn du mich so dumm anmachst, ich sei ein Haushündchen, was bist denn dann du? Du warst bestimmt auch schon mal ein Haushündchen, hattest ein Herrchen oder ein Frauchen und falls nicht, dann klär mich doch bitte auf!" Blace jaulte die Worte so schnell raus, er verstand gar nicht richtig, was er überhaupt sagte.

"Und sag mir bitte, was an Haushunden so schlecht ist! Sie sind Hunde wie du, und sie sind stark wie du, falls du überhaupt stark bist!"

Er knurrte einmal laut und lang seinen von sich genannten Feind an, blickte wieder Namya an und nickte den anderen zu.

Der Rüde wartete auf eine Antwort von Namya, ob sie ihm folgte oder nicht, und wer noch mitkam.


[Bei Fox, Namya, Kalle, Flake, Baja, Ju, Loki | regt sich über Fox auf | Wartet auf Antwort von Namya]


Zuletzt von Blace am Di 30 Aug 2011, 20:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mo 29 Aug 2011, 21:10



komisch, es sah fast so aus, als hätte sie die Hundedame verwirrt mit ihren vielen, vielen Worten. Sie war ganz verwirrt und stammelte unverständliches Zeug. Baja legte den Kopf schief und verzog ihr Gesicht.

"Warum bist du denn so durcheinander?"

, fragte sie und hörte Ju nur mit halben Ohr zu. Warum konnte er nicht einfach mal still sein? Dieses Plappermaul. Musste immer alles und jeden zuplappern. Einfach mal still sein kannte er wohl nicht. Mhm.

"Nein Ju, sei du leise. Ich versteh sonst nichts."

Die Hundewelpin zog die Lefzen zu einem Lächeln hoch und warf einen freudigen Blick zu dem Fuchs und danach wieder zu Fox. Endlich hatte die Hündin wieder klare Worte gefunden und sprach in die Runde. Baja sollte also ablenken, zusammen mit der Katze?

"Ich und das Ding da?"

Sie warf einen Blick zu dem Kater und schüttelte dann ganz heftig den Kopf. Nie im Leben! Dieses Ding hatte sie gekratzt und ihr weh getan und überhaupt passte es nicht zu Baja. Wenn, dann würde sie mit Ju oder Blace die Ablenkung spielen, aber nicht mit diesem Ding da!
Nach wenigen Herzschlägen sah sie eine Hündin. Eigentlich wollte Baja aufspringen und dieser Hallo sagen, aber sie hielt es wohl nicht für nötig den Welpen zu beachten. Baja drehte den Kopf weg. Sie war so oder so schon sauer auf Fox, weil diese sie zu dem Kater abschieben wollte, dabei war Baja doch gut im Rauben. Sie hatte schließlich auch die Katze gefangen! Ja, das hatte sie gemacht! Ganz alleine!

Dann warf sie einen Blick zu Blace. Dieser schien nun vor Wut zu kochen. Was war denn passiert?
Baja hörte sich die Worte des Hundes an und wurde dann sauer, richtig sauer!
Mit einem empörten Wuffen stand sie auf und blickte Blace an.

"Ju ist toll, Blace. Er ist echt toll!"

und damit drückte sie ihren Kopf in die Seite des Fuchses und winselte laut.
Sie mochte Blace nicht mehr. Wie konnte er Ju so... so doof finden?
Traurig drehte sie den Kopf weg und gab ein Japsen von sich.
Niemand durfte ihren Ju beleidigen oder nicht toll finden! Ju war toll. Nein er war viel besser. Er war unbeschreiblich. Er hatte sich um sie gekümmert und ihr so viel beigebracht.
Ju war besser als alle anderen, er war Bajas zweite Hälfte, jedenfalls kam es ihr so vor.
Und die Hälfte eines anderen durfte man nicht einfach beleidigen. Verstand Blace denn gar nichts?


{ bei Ju & Fox & Namya , nahe Blace, der sich zum gehen gewand hat }

................

wir hatten beide rotes fell.

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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mo 05 Sep 2011, 18:11

    Elegant hat sich Loki aus der Diskussion um das Futter heraus gehalten. Ja, sicher, ein Fisch wäre sicherlich was ungemein feines und da hätte er ganz sicher nichts gegen, aber… nun, wenn man mal eine Katze schwimmen sah, war dies sicherlich nicht unbedingt ganz freiwillig. Also hielt er sich dabei ganz galant zurück. Und bis jetzt klappte das auch ganz gut.
    Der Fuchs war so nett und verteidigte den Welpen und merkte dabei an, dass auch die Katze, nämlich er, nicht nass werden wollte. Wie höflich.
    Loki streckte sich auf der warmen Mauer aus und schnurrte leicht zufrieden vor sich hin, während er mit einem Ohr weiter zuhörte und im Kopf versuchte nachzuvollziehen, wer gerade sprach.
    Nun, eben war es der Fuchs, mal sehen wer nun seinen Fang öffnete…
    Etwas abseits drangen dumpfe Stimmen zu ihm, doch auch die konnte er in seinem kleinen grauen Kopf zu einem Gesicht zuordnen. Namya, die helle Hündin, die ihm mal über den Weg gelaufen war, und dem kleinen Plüschtier dazu,… wie hieß das noch mal? Ja, Kalle! Der war ziemlich ängstlich gewesen, wenn er sich recht entsann. Nun, die Worte der Hündin konnte er nicht verstehen.
    Nun eine Stimme, wieder näher an ihm, der Mauer, nahe bei Ju und dem kleinen Energiebündel Baja. Auch diese Hündin war damals dabei gewesen. Nicht besonders freundlich…
    Ja, Loki versuchte stets, sich an alles zu erinnern, dass war einfach gutes Training.
    Was erzählte eben genannte da?
    Der Welpe, der Fuchs, Namya und ich? Ein Ablenkungsmanöver? Hatte sie Ju nicht zugehört? Ich will nicht nass werden!
    Mit diesem Gedanken streckte der Graue sich wieder und setzte sich dann auf, leicht blinzelnd ob der Sonne und dem glitzernden Wassers, und versuchte nun die Gesichter, Gedanken und Worte nun auch mit Blicken zuzuordnen. Es gelang ihm sogar. So fiel sein Blick auf Fox und danach auf Namya, sagen tat er aber immer noch nichts.
    Nun kam Namya näher, im Hintergrund ein anderer Hund, den er nicht kannte. Meine Güte, Hunde-Überschuss! Nun, noch war es kein Grund für ihn, die Flucht zu ergreifen.
    Die Hündin Namya bettelte nun Fox und Blace an, dass sie nun los legten, Futter holten. Loki schmunzelte.
    Haut rein! Ich nehm den Rest. Thihihi.
    Nun meldete sich auch der Welpe wieder zu Wort und protestierte auch, wie Loki in Gedanken, ob des angegebenen Plans.

    ”Nun, wie der Fuchs eben sagte, ich bin bereit zu helfen, allerdings unter der Bedingung, dass ich nicht ins Wasser muss. Und ich wage zu bezweifeln, dass es dem Welpen dabei besser geht als mir. Jedenfalls was den Akt des Schwimmens an sich angeht.”

    Sagte er lächelnd, in Richtung Fox, aber auch Kopf beschwichtigend neigend in Richtung des Fuchses. Irgendwie war ihm dieser noch am Liebsten aus der Runde. Warum wohl? Er war ein seltsamer Zeitgenosse, aber er wusste, was er wollte. Vielleicht lag es daran.
    Auf den beginnenden oder auch laufenden Disput von Blace, Namya und wohl auch ein wenig Fox, ging er nicht ein, er wollte sich nicht erdreisten sich in etwas einzumischen, was er absolut nicht verstand, oder auch nicht mitbekommen hatte. Von daher….


[bei Namya, Fox, Blace, Ju und Baja :: auf der Mauer]


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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mi 07 Sep 2011, 20:03

Namya blickte Blace erschrocken an, als dieser plötzlich meinte er könne auf Ju und Fox gut verzichten. Die helle Hündin kannte Ju nicht, aber er sah nett aus. Ihr Blick wirkte unsicher, ihre Ohren wackelten ein wenig.

„Blace! Bitte.. so etwas sagt man doch nicht..!“

Sie schwankte leicht, als der etwas größere Rüde sie anstieß, blieb einige Sekunden unsicher stehen, als Blace ging, doch dann folgte sie ihm, warf Fox vorher einen entschuldigenden und vollkommen verunsicherten Blick zu. Das Leben auf der Straße war nichts für sie, definitiv nicht. Sie warf dem kleinen Welpen einen kurzen Blick zu.

„Entschuldige, Kleine, ich wollte dich nicht.. ignorieren..“

Sie lächelte der Kleinen zu, lief dann zu Blace, der gerade Flake anfuhr. Was hatte er denn plötzlich so eine miese Laune? Ängstlich sah Namya den Rüden an, stupste ihn sachte in die Seite, winselte leise.

„Blace, bitte hör auf, du machst mir Angst! Bitte hör auf und komm..“ Ein flehender Ausdruck lag in ihren Augen, in ihrem gesamten Gesichtszug. „Komm.. wir gehen..“

Flüsterte sie ihm zu, stieß ihn abermals an, dann ging sie in die Richtung der Boote, die Ohren leicht gegen den Kopf gedrückt und die Rute ein kleines bisschen eingeknickt. Die großen Menschen gingen alle so schnell, beinahe hatte sie das Gefühl überrannt zu werden.
Die kleine Hündin verstand die Wut des Rüden nicht, doch sie wagte es nicht ihn darauf anzusprechen. Gerne hätte sie Kalle mitgenommen, doch sie konnte ihn nirgends sehen. Er schien wie vom Erdboden verschluckt. Sicher würde er gleich wiederkommen. Sicherlich würde er gleich auf sie zu rennen und fröhlich kläffen. Hoffnung trat in die Augen der Hündin, ein sanftes Lächeln verzog ihre Lefzen, dennoch verschwand die ängstliche Haltung nicht. Sie schaute Blace an, wartete auf ihn, wartete dass er mit ihr kam. Kurz nur wanderte ihr Blick zu der gemischten Gruppe. Katze, Fuchs, Hunde. Wollten sie nicht mitkommen, oder hatten sie keinen Hunger? Namya wusste es nicht, doch sie wollte nicht noch länger warten, sie hatte Hunger, sie wolte den Streit der Älteren nicht mehr hören, wollte nicht mehr die Wut in Blace' Augen sehen.



{erst bei Fox, Baja, Ju und Loki und Blace, jetzt bei Blace - geht mit ihm Richtung Fischerboote }
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   So 11 Sep 2011, 14:48

Blace spürte den erschrockenen Blick von Namya auf seinem Pelz, weshalb er seine Miene ein wenig veränderte; er schaute sie freundlich an.

"Nun komm, wenn die anderen auch was zu Fressen haben wollen, können sie uns folgen." Er zögerte kurz und blickte in Namyas noch immer erschrockenes Gesicht. Sie war echt wunderschön, ihre Fellfarbe gefiel Blace. Sie war auch sehr freundlich. Es wurde Zeit, dass Blace sich von seiner besten Seite zeigte, und das bedeutete, dass so etwas wie vorhin nie wieder vorkommen durfte.
Er blickte noch einmal zurück, hörte Baja, wie sie ihm sagte, dass Ju toll sei, ignorierte dies aber und blickte wieder nach vorn.
"Wenn sie nicht mitkommen, oder mit mir ein Problem haben..." er blickte kurz über seine Schulter zu Fox, knurrte leise und blickte wieder nach vor."... dann ist das ihr Pech."
Blace setzte eine Pfote vor die andere, bereit, ihren Plan in die Tat umzusetzen. In diesem Moment fiel ihm Fox' Plan wieder ein. So dumm war er eigentlich gar nicht, doch trotzdem waren bisher nur Namya und er den Booten näher gekommen. Da der Husky eindeutig größer war als die süße Hündin, schlug er vor, dass sie auf die Boote stieg, genügend Fisch suchte und dann wieder abhaute, während er die Menschen ablenkte.
Ohne eine Antwort von Namya abzuwarten, rannte er auf einen Menschen los, der hektisch mit den Armen fuchtelte. Blace bellte ihn an, forderte ihn auf, ihm zu folgen und rannte dann schnurstracks auf die Stadt zu. Dieser Mensch war ziemlich dämlich, stellte Blace nach einer Weile fest. Er jaulte einmal kurz auf, damit Namya wusste, dass es ihm gut ging. Ein kurzer Blick verriet ihm allerdings, dass der Mensch ihm schon längst nicht mehr folgte.
Wo ist er hin?
Der Rüde stemmte die Pfoten in den Boden, um sein Tempo zu drosseln, machte kehrt und rannte wieder durch die Häuser auf den Strand zu. Da kam ihm auch schon der Mensch, der ihn verfolgt hatte, entgegen und versuchte, Blace festzuhalten. Doch dieser war viel zu schnell, hatte den Blick auf die Boote gerichtet und wartete ungeduldig auf Namya, die Fisch stehlen sollte. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, den Menschen abzulenken. Sowas funktionierte am Besten im Team.
Blace wagte einen kurzen Blick über seine Schulter und erblickte den Menschen, der ihm mit fuchtelnden Händen folgte. Er hatte die Boote fast erreicht und roch den frischen und leckeren Geruch von Fisch. Beeil dich, Namya. Lang halte ich das nicht mehr aus!

[Zuerst mit Namya auf dem Weg zu den Booten | lenkt einen Menschen ab | rennt wieder zurück]
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mi 14 Sep 2011, 19:59

Die Fischer hatten ihre kleinen Verkaufsstände aufgebaut und holten die ansehnlichsten Fische mit kleinen Ruderbooten von den größeren Kähnen, die etwa zehn Meter weiter im Wasser vor Anker lagen. Langsam füllte sich der Strand wie üblich mit Touristen, die sich dieses kleine Spektakel nicht entgehen lassen wollten und gleichzeitig damit liebäugelten, einen fangfrischen Fisch zu kaufen. Keiner von ihnen beachtete die Gruppe von Hunden, die etwas abseits beratschlagte, wie sie vorgehen sollte.
José war ein Schrank von einem Mann, so wie man sich einen Fischer noch vorstellte. Braun gebrannt vom täglichen Arbeiten in der Sonne, groß gewachsen und mit breiten Schultern. Durch die Touristenmenge hindurch behielt er auch die Hunde im Auge, die begonnen hatten, sich zu scharen. Fast so, als wollten sie angreifen. Normalerweise bettelten die Viecher nur, kamen an wie die Fliegen und versuchten, mit großen Augen an ein Stück Fisch zu kommen. Aber jetzt beunruhigten sie José fast. Unter ihnen war auch so ein dünnes Vieh, das er mal im Fernsehen gesehen hatte. Hier auf Teneriffa war ihm sowas noch nie vor Augen gekommen. Auch eine Katze saß dort mit herum und alle beobachteten sie die Boote und die provisorischen Verkaufstische, auf denen die Fische teilweise noch geschlachtet wurden. Auf dem Schiff war keine Zeit mehr gewesen, die Fische auszunehmen, die sich nur im seichten Wasser direkt vorm Strand fangen ließen. Das hier war eine Tradition, die den Fischern gute Summen einbrachte – der Direktverkauf war immer lohnenswerter als die Fische erst zur Markthalle zu bringen. Und die Stadt hatte die Erlaubnis dafür schon vor Jahren erteilt.
José schlug mit der Kraft und Erfahrung vieler Jahre einem größeren Fisch den Kopf ab und trennte ebenso säuberlich die Schwanzflosse ab. Wie von selbst ging sein Blick kurz wieder zu den Hunden. Durch seine Beobachtungen zuvor merkte er sofort, dass sie weniger geworden waren. Wenn er richtig schaute, fehlten mindestens zwei, vielleicht auch drei. Lange nach denen suchen musste er auch nicht: Sein Kollege hatte sich eben wie ein Trottel dazu hinreißen lassen, dem einen Hund zu folgen, während ein anderer – eine recht zart wirkende Hündin wohl – in Ruhe hätte den Fisch auf der Theke des Mannes klauen können. Jetzt kam auch irgendwie Bewegung in die Gruppe da hinten. José hatte genug von den Blicken der gierigen Viecher. Mit wütend zusammen gebissenen Zähnen schlug er das schwere Messer ins Holz des Schlachttisches, wischte sich die Hände an seiner dunkelgrauen Hose ab und stapfte um seine Kollegen herum. Sein Tisch war jetzt ungeschützt, aber da konnten sich die Viecher höchstens den gerade geschlachteten, noch nicht ausgenommenen Fisch holen oder die Innereien der anderen. Das war zu verkraften.

Wütend machte er scheuchende Bewegungen mit den Armen und machte einen Drohschritt auf die Hündin zu, die von dem größeren Hund allein gelassen worden war. Der rannte jetzt wie ein Bekloppter auf die Boote zu. Na wenn er Lust hatte zu schwimmen, auf die Kähne würde er eh nicht klettern können. Aber José wollte nicht zu Namya oder zu Blace, er wollte die übrigen Hunde auseinandertreiben und verjagen. Sobald er die Touristen etwas hinter sich gelassen hatte, verfiel er in drohenden Laufschritt und wedelte weiterhin mit den Armen.

„Los husch, macht dass ihr wegkommt!“, rief er.

Auf dem Sand war das Laufen schwieriger, aber er würde nicht aufhören, ehe er die Biester auseinandergetrieben hatte. Und den Welpen, den er da unter ihnen sah, konnte er sich glatt einfangen und als Ironie des Augenblicks zu seinem Wachhund machen.

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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mi 14 Sep 2011, 23:01

Namya blickte zu Blace, versuchte in seinen Augen zu lesen. Er sprach, aber seine Stimme war so böse! Ihre Ohren legten sich flach an den Kopf, die Augen waren ein bisschen geweitet. Wie konnte das sein, dass er so viel Zorn in sich trug? Wie konnte er so böse sein? Er knurrte Fox an. Oder doch wen anders? All die zornigen Worte drehten sich im Kopf der jungen Hündin, sie schwankte einige Sekunden lang, dann schüttelte sie den Kopf, stand grade. Ihre Ohren waren immer noch angelegt, doch ihre Rute pendelte schwach hin und her. Sie ging weiter auf die Boote zu, lauschte ihren Schritten im Sand, hörte das feine Knirschen der Körnchen. Sie lauscht der Stimme des Rüden, blickte ihn unglücklich an als er geendet hatte, doch noch bevor sie widersprechen konnte rannte dieser wie ein Irrer los.
Namya hatte seinen Plan verstanden, sie wusste was er wollte, doch einige Sekunden nach seinem irren Aufbruch konnte sie sich nicht rühren. Sie war, ohne es zu bemerken, stehen geblieben, starrte Blace hinterher. Erst als sie sein Jaulen hörte verstand sie, dass einer der Fischer wirklich fort war, der Tisch freistand. Sie lief los, rannte so schnell ihre Läufe sie auf dem sandigen Untergrund trugen. Schnell war sie an dem leeren Tisch angekommen, hatte die anderen Zweibeiner ignoriert. Gerade wollte sie nach einem großen Fisch schnappen um mit diesem davon zu rennen, da kam ein besonders großer Zweibeiner hinter seinem Fisch- Tisch hervor. Das große scharfe Messer hatte er in das Brett gerammt, sodass es darin stand, es schien sogar noch zu vibrieren. Ängstlich hielt Namya in der Bewegung inne, starrte mit geweiteten Augen auf den Menschen. Sie jaulte leise auf, wollte nach Blace rufen.
Sie sah wie der große Mensch einen drohenden Schritt auf sie zumachte, dennoch kam er nicht direkt zu ihr, sondern scheuchte die anderen weg. Mit einer schnellen Bewegung schnappte sie nun doch nach dem Fisch, krampfte ihren Kiefer zusammen um diesen nicht zu verlieren. Er fühlte sich kalt an in ihrem Maul, dennoch ließ sie nicht los.
Mit ein paar schnellen Schritten rannte sie los, irgendwohin, wo keine Menschen waren. Nur weg von hier. Blace würde sie finden. Er würde ihr folgen, bestimmt!



[bei den Booten - mehr oder weniger Blace - klaut einen Fisch und rennt weg ]
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Sa 24 Sep 2011, 15:55

Baja blickte zu Ju, dann zu der Katze und dann wieder zu Ju.
Ihr war langweilig geworden. Alle redeten nur über diesen blöden Plan an Essen zu kommen. Die Menschen da sahen doch ganz nett aus. Aber das änderte sich, als Blace und die eine Hundedame, die Baja zu Anfang nicht begrüßt hatte Fische von den Menschen klauten. Geschickt und schnell rissen sie ihre Fänge auf und schnappten sich die Fische.
Baja war beeindruckt und ihre Rute begann zu wedeln. Zwar war sie noch immer - sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr unendlich - sauer auf Blace, aber das war egal. Die Ohren der Welpin stellten sich auf und sie hechelte.

"Coooooool!"

rief sie und ehe sie selbst verstand, was sie tat sprang sie auf und rannte zu den Booten. Sie wollte auch Fische bekommen! Sie wollte auch sooo cool sein! Sie wollte das auch können!
Mit wedelender Rute rannte sie zwischen den Beinen einiger Menschen hindurch. Sie war schnell und niemand konnte sie aufhalten und sie war cool und Baja war stark und toll und -

"Aua!"

Baja war gegen eines der Boote gestoßen in ihrem Rausch einen Fisch zu klauen. Das war nun gar nicht cool! Sie blieb verdattert sitzen und begann nach wenigen Herzschlägen das Boot anzukläffen.

"Du blödes Boot! Du bist gegen mich gerannt!
Kannst du nicht aufpassen? Ich wollte voll cool einen Fisch klauen und dann!
Das ist echt gemein! Ju!!!
"

Sie sah sich nach dem Rotpelz um. Aber er war nicht da...

"Ju? Sag doch was!
Ju?! Wo.. wo bist du?
"

Ihr Gekläffe wurde zu einem Winseln. Hatte sie schon wieder den Fehler begangen einfach zu Menschen gerannt zu sein? War sie wieder so dumm gewesen?
Baja winselte leise. Das hatte sie nicht gewollt....



[~ alleine ; boote]

................

wir hatten beide rotes fell.

remember; ju & cuco <3

the last one.
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mi 28 Sep 2011, 20:48

Blace sah sich noch mal um und erkannte Namya mit Fisch im Maul wegrennen. Wo wollte sie hin? Das war egal, denn er rannte ihr schon hinterher. Der Rüde hatte Namya fast erreicht, da stolperte er über seine eigenen Beine. Komm schon, nicht schlapp machen! Nur noch ein paar Meter, dann hast du sie eingeholt!

„Namya, nicht so schnell!“, rief Blace ihr hinterher, in der Hoffnung, sie würde auf ihn hören. Der Rüde versuchte, sich auf die Beine zu stellen, blickte noch einmal zu den Booten und konnte dort ein paar ärgerliche Menschen sehen. Menschen sind schon sehr sonderbar, dachte Blace.
Da fiel ihm wieder Namya ein und er rappelte sich nun endgültig auf die Beine. Die Hündin rannte immer weiter, als hätte sie Hummeln im Hintern.
Sofort streckte er die Zunge hinaus, um ein wenig ab zu Hitzen, denn durch die schnelle und lange Rennerei war er ganz außer Puste. Okay, wenn ich mal ein bisschen mehr Zeit habe, versuche ich an meiner Kondition zu arbeiten, nahm sich Blace vor.
Fast hatte er seine Freundin eingeholt, nur noch ein paar Meter trennten die beiden. Blace legte noch einen Zahn zu und erreichte Namya schließlich, sprang vor sie und blieb stehen.

„Bitte, ich muss mich kurz ausruhen. So schnell und lang bin ich noch schon lang nicht mehr gerannt!“, hechelte er ihr zu. Er setzte sich einen Moment hin, schleckte sich seine linke Pfote. Sie bannte höllisch, und er merkte, wie ein Bluttropfen aus der mittleren Tatze abperlte. Er hatte sich verletzt.

[rennt Namya hinterher | stellt sich ihr in den Weg | Sieht, wie seine Pfote blutet]
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Fr 30 Sep 2011, 22:26

    Mit ihrem Oberkörper leicht geduckt trabte Sahara am Strand entlang. Ihre schmalen Pfoten sanken nur leicht in die Sandhaufen ein, da sie sich immer in der Nähe des Meeres aufhielt, so, dass die salzige Flüssigkeit ihr Fell immer nur streifte.
    Ihr Blick wanderte immer wieder zu der Straße, wo jene Ungeheuer fuhren, welche ihr alles genommen hatten. Nun ja, fast alles, sie selbst war geblieben und versuchte sich nun durch das Leben zu kämpfen. Und bis jetzt schaffte sie es doch ganz gut, oder nicht?
    Wenn man das genau sagen müsste läge sie bestimmt in der Mitte zwischen „Sie kommt gut durch“ und „Sie kommt gar nicht durch“ .
    Ihr sandfarbenes Fell war zerzaust und Dreckklumpen hingen an ihren Läufen. Die Meisten wurden zwar von dem Salzwasser fort gespült, aber Reste blieben ja eigentlich immer.

    Ihre Ballen brannten und sie sehnte sich nach jeder einzelnen Welle, welche über ihre Pfoten floss, denn der Sand glühte förmlich. Zumindest fühlte es sich für sie so an, denn von dem vielen herumlaufen waren ihre Ballen wund und schienen kurz davor zu sein aufzuplatzen. Aber Sahara wollte nicht stehen bleiben. Nicht jetzt. Nicht hier.
    Hier wo die Menschenmassen ihren Dreck hinschmissen, das Wasser mit der weißen Creme, welche sie sich auf ihre Fell lose Haut schmierten, verschmutzten und die Lautstärke um sie herum urplötzlich aufzudrehen schienen, so, dass es in Sahara‘s Ohren dröhnte. Doch sie hatte schon zu viel von ihrer Zeit verschwendet in dem sie ueber die Sonderheiten der Zweibeiner nachdachte. Die Hündin hegte keinen Hass gegen die Menschen, aber man konnte sie auch nicht gerade als menschenlieb bezeichnen.

    Sahara kam an vielen Häusern und Buden vorbei, besonders die Fischerstände erweckten ihr Interesse, auch wenn nicht gerade im positiven Sinne. Die Häuser waren größtenteils herunter gekommen und ein schimmeliger Geruch lag in der Luft. Zwar machten das Meer, der Strand und die strahlende Sonne einiges von dem schlechten Eindruck wieder wett, aber der Gestank besserte sich nicht. Eine leichte Brise streifte ihr Fell und trug den stechenden Geruch des Meeres zu ihr, die Meisten hätte es wohl genervt nur sie entspannte sich sogleich etwas mehr, denn der Wind trug zwar den Meeresgeruch zu ihr, aber er wehte auch den Gestank der Menschen etwas weiter in Richtung Inland.
    Immer wieder huschte ihr Blick über das Land, sie hielt aus schau nach, ja genau nach was eigentlich? Das wusste sie leider selber nicht, trotzdem blieb ihr Blick immer mal wieder an etwas hängen. In diesem Fall war es eine der Buden.
    „Fisch“
    Angeekelt verzog sie das Maul, richtete ihre Miene jedoch gleich wieder als ihr Magen ein lautes Knurren von sich gab. Sie hatte Hunger und wenn sie hungrig war dann aß sie eigentlich so gut wie alles.

    Verwundert beobachtete sie das Schauspiel welches sich vor ihr abspielte. Ein Mann, so wie es aus sah ein Fischer, war auf die anderen Streuner aufmerksam geworden, welche Sahara auch erst kurz davor gesichtet hatte. Er wedelte mit seinen Armen und rief irgendetwas in der Sprache der Menschen. Zwar kannte Sahara die Sprache der Zweibeiner nicht wirklich, dennoch waren ihr diese Rufe bekannt. Ihr selbst wurden sie schon oft genug an den Kopf geschmissen und alles was die Windhündin tun konnte war die Beine in die Hand zu nehmen und die Flucht zu ergreifen.
    Als der Mann nochmal mit den Armen wedelte wich Sahara zurück. Was würde der Mensch tun? Würde er gewalttätig werden oder einfach nur mit seiner Arbeit fortfahren?

    Ihre Augen glitten zu der Australien Sheperd Hündin und zu dem Husky Rüden, welche sich so eben anscheinend ein Wettrennen geliefert hatten. Sie schienen sich gut zu verstehen und es sah nicht so aus als ob die Beiden sich gleich um den Fisch streiten würden, welcher schlaff aus dem Maul der Mischlingshündin hing.
    Vorsichtig bewegte sich die Saluki Hündin auf die Fremden zu. Hatten sie auch den Mann bemerkt? Wenn nicht musste sie jene warnen, denn sie wusste nur zu gut wie gefährlich Menschen seien können und der muskulöse Zweibeiner sah nicht gerade freundlich aus.
    Als der Husky Mix stolperte wollte Sahara schon nach vorne sprinten, aber sie hielt sich zurück und behielt ihren schnellen Schritt bei. Schon nach kurzer Zeit stand sie vor dem Pärchen. Sie behielt ihre Körperhaltung bei und legte ihren schmalen Kopf schief. Unsicherheit blitze in ihren Augen auf, doch Sahara vertrieb das aufkommende Gefühl schnell mit einem Kopf schütteln. „Hola“ Schnell ohne reibung glitt das kurze und doch effektvolle spanische Wort ueber ihre Leftzen.

    Hektisch warf die Hündin einen Blick zu dem Mann, welcher sich zwar von ihnen entfernte, aber dennoch bedrohlich wirkte. „Also ich würde mich aus dem Staub machen. Der Mensch da – Ihr Kopf schwang in die Richtung der Mannes „- sieht nicht gerade freundlich aus. Menschen können sehr gefährlich werden, aber ich denke, dass wisst ihr beide schon“ unsicher knete sie den Boden mit ihren Tatzen und senkte ihren Kopf. Sie wollte auf garkeinen Fall aufdringlich oder bedrohlich wirken. Manche Streuner waren in so etwas nämlich sehr empfindlich und konnten schnell überreagieren. Zumindest manche. Aber bei diesen hier war sie sich nicht sicher. Jene wirkten eher freundlich, als böse und angriffslustig. Aber wer weiß, manchmal konnte man sich auch in anderen täuschen.


{Namya & Blace}


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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Mo 03 Okt 2011, 19:54

Wenn man Dummheit stapeln könnte ... In einer Welle des Zorns hatte Fox die Leftzen bedrohlich gehoben. Doch ehe sie Blace das Innere nach Außen hätte wenden können war der Tölpel auch schon bei den Menschen und Namya direkt hinterher. Großartig! Nun hatten sie statt vielen Fischen was? Einen? In einer schnellen Reaktion hatte es die große Hündin geschafft sich hinter nahesteheden Kisten zu verstecken.
Den Kopf eingezogen sah sie erst das dynmaische Dou verschwinden und dann auch noch den Fuchs. Alleine hockte nur noch der Welpe da.

Alarmiert knurrte sie und sträubte das Nackenfell. Gibt dir einen Ruck und mach dich aus dem Staub ... sollen sie ihre Lehren doch aus dem ganzen hier ziehen. Sie hatte es doch gesagt! Da war es doch nur fair und recht, wenn sie jetzt einfach das Weite suchte.
Der Gedanke ließ sie erneut laut aufknurren und schließlich aufstehen. Nein, Unwissenheit durfte nicht in derart bestraft werden, dass sich zwei Hunde später mit Angelhagen im Rachen irgendwo wiederfanden.
Sollte sie Blace jemals wiedersehen dann würde sie ihm ... der Gedanke brach abrupt ab als sie das Winseln hörte.
Der Welpe!

In einer Reaktion die nicht durchdachter, sondern impulsiver Natur war sprang sie hinter den Kisten her und baute sich wild knurrend hinter dem Angler auf. Die weißen Zähne wurden unter hochgehobenen Leftzen präsentiert, wobei das Nackenfell bedrohlich gesträubt war. Vielleicht hatte sie Glück, denn im nächsten Moment sprang sie auf den Menschen zu und versuchte sich in seiner Wande zu verbeißen. Das würde nicht nur Baja, sondern auch ihr die Möglichkeit geben ebenfalls zu fliehen.


[Noch bei Baja und den Booten, versteckt sich hinter Kisten || Versucht den Menschen zu beißen]
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BeitragThema: Re: Strand der Räuber   Di 04 Okt 2011, 18:21

Die Zuversicht und die Hoffnung ließen ihr Herz gleichmäßig schlagen. Blace würde kommen, er würde sie nicht alleine lassen..! Das tote Tier in ihrem Maul war kalt und hing leblos herab, bloß sie Augen starrten beinahe lebendig in die Luft, starrten ins Nichts. Hatte der Fisch wohl Angst gehabt, als er starb? Hatte er Schmerzen leiden müssen, oder war ihm nicht bewusst, dass er starb?
Namya schüttelte den Kopf um die furchteinflößenden Gedanken loszuwerden, doch ihre Läufe wurde nicht langsamer. Wie weit war sie schon gelaufen? Unsicher zuckten ihre Ohren, doch dann vernahm sie plötzlich die Stimme des Rüden. Blace war bei ihr, er war ihr tatsächlich gefolgt! Ein fröhliches und erleichtertes Kläffen verließ die Kehle der jungen Hündin, doch plötzlich war er nicht mehr hinter, sondern neben und dann vor ihr! Er versperrte ihr den Weg und zwang sie stehen zu bleiben. Irritiert bremste sie, wäre beinahe in den bunten Rüden hineingerasselt. Ihr Atem kam ihr sehr laut vor, ihr Herz schlug regelmäßig und kräftig. Immer noch hing der Fisch in ihrem Maul, etwas kaltes und lebloses.. Sie erschauderte, wagte es nicht das tote Ding weiter anzusehen. Entschlossen senkte sie die Nase nach unten und legte ihr Fressen auf den Boden, sah kurz zu ihrem Freund und Begleiter. Sie sah die Bluttropfen auf dem Boden, sah dass sie von ihm stammten.. Entsetzt sah sie ihn an, doch sprechen konnte sie nicht. Blut.. Der Gedanke jagte ihr abermals einen Schauer über den Nacken, ihre Nackenhaare stellten sich ein wenig auf. Sie hasste Blut, denn eigentlich war es immer in Verbindung mit Schmerzen und Gewalt da, und dies waren nun einmal Dinge, die sie verabscheute.
Plötzlich trat eine fremde Hündin zu ihr und Blace, begrüße sie mit dem spanischen Wort für ‚Hallo‘, sprach kurz mit ihnen. Unsicher zuckten die Ohren der kleinen Hündin, sie wagte es nicht etwas zu sagen. Der Mensch hatte es nicht auf sie abgesehen, er war bei den anderen, verjagte sie. Außerdem hatten sie doch etwa Abstand zwischen ihn und sich gebracht, oder etwa nicht? Die Art, wie die Fremde den Kopf senkte ließ Namya aufatmen. Keine unfreundliche oder wütende Gestalt, bloß jemand freundliches.
Die Helle warf einen schnellen Blick zu Blace, ihre Augen fragten um Erlaubnis noch etwa weiter zu laufen. Kurz nur wandte sie sich an die Fremde:

„Vielen Dank.. ich denke wir werden wohl noch etwas weiter gehen.. Wenn du magst, begleite uns doch..“

Flüsterte sie schüchtern und ziemlich verunsichert. Ihre Stimme war bloß ein leiser Hauch in all dem Lärm, den die großen Menschen veranstalteten. Sie hob den Fisch auf, sah den bunten Rüden aufmerksam an.



bei Sahara und Blace irgendwo nahe der Boote
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Strand der Räuber

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