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Sparky


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Beiträge : 1445

BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 11 Nov 2011, 23:20

Rücken krumm, Körper leicht eingekugelt, teils auf der Seite liegen und mit einer Pfote auf der Brust, der anderen auf dem Gesicht direkt neben der Nase – yees, das war die im Moment vor trefflichste und perfekteste Liegehaltung, die sich ein Tier überhaupt wünschen konnte. Während sein Schwanz von der Mauer am Rande des Strandes hinunter baumelte hielt Sparky eine kleine siesta und ließ sich das bisschen Sonnenlicht auf den orangenen Pelz scheinen. Dies war zwar nicht unbedingt die Art wie sich ein Standarthund zur Ruhe legte – aber Sparks war sowieso kein Standarthund, nein, nein. Nach all den Strapazen im Teideland gönnte er sich ein wenig Ruhe. Nun, es war jetzt nicht so, als wären sie grade erst wieder am Strand angekommen, immer hin verbrachte das kleine „Minirudel“ schon einige Zeit lang auf dem recht kleinen Sandfleck, den sie alle „Revier“ schimpften, dennoch, so ein Abenteuer konnte er sich fürs erste ruhig sparen. Sowieso, das Mistwetter, welches sie in den Tagen ihrer Ankunft begrüßt hatte, konnte man alles andere als genießen. Entspannen? Nur unter dem umgekippten Boot, wo auch noch die anderen Flohbeutel schliefen. Nun, nichts gegen die Hündinnen, insbesondere seiner Chica de rojo, Sunset. Aber der dicke Rüde konnte doch einiges an Platz weg nehmen – und wie er roch, puh! Na ja, aber lieber etwas Gesellschaft, ein sicheres Plätzchen und eine Bande ein hübscher Damen, dann konnte Sparky auch mit so einer... eigenen Duftnote leben. Mit Fyfa hatte es sich der Hundekater anfangs etwas schwieriger. Doch kaum hatte auch sie eingesehen, dass er ein ganzer Rüde war, war der Ärger auch schnell verflogen. Er musste es nur noch schaffen, dass sie ihn ihm nicht nur einen Rüden, sondern auch den Rüden, einen Klasserüden, erkennt. Und Corazón – manchmal hat sie ein recht loses Mundwerk, ok, doch aus der Welpin war doch eine sehr attraktive junge Hündin geworden...

Sparkys gelben Augen öffneten sich auf der Stelle, als sein feines Näschen einen fremden Geruch wahr genommen hatte. Einen fremden weiblichen Geruch. Kaum hatte er sich von der Mauer erhoben, „schwebte“ er förmlich in Richtung Boot und Damengesellschaft. Corazón war nirgendwo zu riechen – Jeszyl dafür allerdings auch nicht! Sparks erblickte die beiden übrig gebliebenen Hündinnen und die noch Unbekannte. Anscheinend unterhielten sich die drei miteinander. Die fremde Saluki machte einen hageren, zerbrechlichen Eindruck – doch für den Abbessinier war es Liebe auf dem ersten Blick! Den anziehenden Duft von Sunset nahm der hündische Kater nur undeutlich mit. Ein Kater würde sich nun mal nie wirklich von einer Hündin in diesem Stadium in den Bahn ziehen lassen. Einbildung hin oder her. Katze war Katze und Hündin war Hündin, es war in der Natur nicht vorbestimmt, dass zwei so verschiedene Tierarten sich aneinander so... na ja, „attraktiv“ finden würden. Jedenfalls nicht so sehr, dass sie sich für eine Paarung interessieren würden. (Hinreißend war ja die gute Sunny in Sparkys Augen, gar keine Frage!) Und, wer weiß? Vielleicht war es sich im Unterbewusstsein sogar im Klaren...

...pfü, was glaubt ihr denn? Natürlich nicht!!
Sparky schmiss sich mit einem charmanten Grinsen von hinten auf das umgekippte Boot, stackselte nach vorn in Richtung der drei Hundedamen und bekam grade noch die letzten Wortfetzen Seitens Fyfa mit.

„Also, ich bin dafür, dass sie bleibt! ¡Increíble! Wo habt ihr die süße Maus denn gefunden?!“

, platzte das Zündkerzenkätzchen-Hundeding mitten ins Gespräch. Wie ängstlich die fremde Hündin im Moment war hatte er gar nicht mitbekommen. Von daher nahm er keinerlei Rücksicht auf Lautstärke und Verhalten und posaunte seine Worte förmlich in die Runde. Neugierig und mit weit aufgerissen Augen beugte er sich nach vorne, näher zur Salukidame.

„Buenas noches, cariño! Sag mal hat es eigentlich wehgetan, als du vom Himmel gefallen bist, mein Engelchen?“


[ Strand (Umgekipptes Fischerboot/Jes´ Revier) | Fyfa, Sunset & Esperanza ]
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Sa 12 Nov 2011, 23:26


Nun lag er also da, halbwegs zufrieden, und blickte erneut zu Nando, welcher seinen Pelz schüttelte. Ein kurzes Lächeln huschte über seine Lefzen, ehe der Wolfshund sich auch bei ihm und Carmello niederließ. Vermutlich mochte er das Pelztier, oder auch Kater genannt, wie der junge Rüde auch. Kurz beugte er sich dann zu dem größeren von beiden hinüber, als er plötzlich den Katzengeruch ganz nah bei sich vernehmen konnte. Aha! Carmello hatte nach ihm geschnappt, wenn man das überhaupt bei diesen kleinen Zähnen so nennen konnte. Wollte er zeigen, wer der größere, bessere und stärkere von beiden war? Oder war dies vielleicht für die flüchtige Bemerkung darüber, dass sie vielleicht wegen Carmello etwas länger zurück gebracht hatten? Denn das Carmello zeigen wollte, wer besser war, konnte Cuco nicht glauben. Nein, das passte nämlich irgendwie überhaupt nicht in die Situation, und ebenso wenig zu dem Kater an sich. Vielleicht wollte er spielen, doch da müsste er etwas warten ... So beugte der Rüde sich vorsichtig wieder zu dem roten. Doch anstatt nach ihm zu schnappen, rein aus Spaß natürlich, leckte er ihm erneut über den Kopf. Ob Carmello davon wirklich etwas mitbekam, wusste Cuco nicht, aber hauptsache der junge Rüde hatte sich in irgendeiner Weise revanchiert. Am liebsten hätte dieser weiter gemacht, doch riss Nando ihn aus seiner spielerischen Phase heraus. Seine Frage an sich war zwar nicht falsch gewesen, wirkte sie dennoch irgendwie fehl am Platz. Papa Chakka halt es eigentlich den Konflikt zwischen der Gruppe und diesem Dorfhund zu lösen. Allerdings schien es so, als ob das ganze Nando auch irgendwie interessieren würde, und er etwas mitmischen wollte. Was und wie auch immer, diese Frage und Carmellos Antwort wecktem nun ebenfalls die Neugierde in dem kleinen Rüden.

"Alphamännchen?", fragte er den roten und streckte seinen – vergleichsweisen – großen Kopf zu ihm hinüber. "Meinst du so jemand, der die Gruppe leitet?"

Cucos Augen wurden groß, als er die Worte aussprach. Wäre diese Aufgabe nichts für ihn? Gerne hätte er den anderen diesen Vorschlag gemacht, doch hätte ihm das vermutlich niemand zugetraut. Und Filiash erst recht nicht. Denn dieser hätte den Rüden vermutlich nur ausgelacht. Als dann aber wieder die Worte auf Chakka zurückkamen, lauschte Cuco mit großer Sorgfalt. Nicht, als ob er zuvor nicht schon aufmerksam zugehört hatte, aber bei Papa Chakka war das eben etwas anderes. Und ja, er nickte Carmello zu, wunderts eich dann aber sogleich wieder, weshalb jener aufstand und in Richtung der andere beiden sah. Und überhaupt, weshalb er Cuco bittete zu bleiben? Nandos Blicke hatte er natürlich bemerkt, doch vermutlich war dieser ebenso verwirrt wie der junge Rüde. Was sollte das ganze jetzt bewirken? Was genau meinte Carmello damit? Schnell erhob sich der gefleckte Rüde und drückte mit der Pfote auf das Hinterteil des Katers.

"He, Carmelli. Entweder keiner oder alle gemeinsam!"

Cuco meinte es ernst. Das mit dem Namen, und was eben darauf gefolgt war. So langsam konnte er sich nämlich denken was der Kater da machen wollte. Entweder keiner würde ihm die Meinung sagen, oder alle zusammen. Doch es war zu spät. Carmello hatte sich irgendwie weitergemogelt.

"Bleib stehen, du Flohtier!"

mahnend blickte Cuco dem Kater hinterher, sah aber mehr zu Chakka als zu dem roten. Was sah er so ... betrübt aus? Hatte er aufgegeben? Nein, dass durfte nicht sein. Kurz schluckte der kleine Rüde, als er Carmello hinterher lief und schließlich bei Filiash und Chakka zum stehen kam.

"Übernimmt der jetzt die Leitung? Das will ich nicht. Dann geh' ich eben."

Und das meinte Cuco ernst. Von so einem würde er sich nichts gefallen lassen. Außerdem kannte der junge Rüde sich ein wenig in Puerto aus – jedenfalls mehr als Filiash. Cuco würde seinen Weg finden, aber ohne diesen Dorfhund.

{ Strand :: Nando, Carmello, Filiash, Chakka }
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Ceniar


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   So 13 Nov 2011, 22:16

Firejay ignorierte den jungen Hund gekonnt, was den bunten Schelm jedoch wenig kümmerte. Er war einfach nicht der Typ Hund, der wegen so etwas Trübsal blies. Wenn Fire nicht mochte, hatte sie eben einen schlechten Tag oder hatte etwas Schlechtes oder vielleicht sogar noch gar nichts gefressen und deswegen schlechte Laune. Ja, die Welt eines Welpen war in dieser Hinsicht wesentlich einfacher als die eines jeden Erwachsenen. So viel sorgloser, so viel schöner und bunter. Ceniar blieb einfach dort wo er war, tanzte zwischen den Pfoten seinen Vaters hin und her und schmiegte das kleine Köpfchen immer wieder in den dichten Pelz des Älteren.

“Noch andere Grillen?“, plapperte er dazwischen als Noyn zur Antwort ansetzte, brach aber schnell wieder ab, als er ihm erklärte, dass es sich hierbei gar nicht um die nervigen Insekten handelte sondern um irgendein Ding das die Menschen machten.

Oh!“, kommentierte er schließlich glücklich, von Feuer der bevorstehenden – nicht bekannten – Aufgabe schon gänzlich hingerissen.

Das klang doch super und er konnte Mama und den Anderen ganz viel zu fressen mitbringen.
Und dann würden sie Stolz auf ihn sein, so wie Papa es gesagt hatte!

Er zog mit einem Quietschen das bunte Haupt unter der Schnauze seines Vaters hervor, als dieser ihm mit seiner viel größeren Zunge über den Kopf fuhr und schnappte spielerisch nach dem langen Kragen des Älteren. Es war zwar definitiv nicht der richtige Zeitpunkt zum spielen aber Hey, in der sorglosen Welpenwelt war alles anderen dann doch einfach Mal nebensächlich und so wedelte die Rute wie wild, als er seinem Vater nach trabte und genau beobachtete, was Noyn denn da eigentlich tat. Die Worte des Bunten tief verinnerlicht war er bereits dabei, jegliche Handlung zu analysieren und wie in einem Spiel zusammen zu fügen und für sich selbst umzusetzen, denn das war es doch oder nicht? Ein Spiel – mit einem Gewinn, wenn er denn gut darin war. So einfaches denken, so wunderschön einfach.
Mit zwei schnellen Sprüngen stoppte er schließlich neben dem großen Hund und legte den Kopf neugierig schief. Er hatte Menschen noch niemals aus solch einer Nähe gesehen und somit fühlte er sich plötzlich schier von ihrer Größe erdrückt, dennoch wedelte der Jüngling tapfer weiter mit der Rute und beobachtete ganz genau, was Papa da tat um auch ja nichts falsch zu machen. Doch Noyn machte eigentlich gar nichts Besonderes. Er trat eigentlich nur so an das Rudel Menschen heran, wie er wahrscheinlich auch mit einem Artgenossen umgegangen wäre. Die Schnauze des Jünglings klappte auf und wieder zu, während er ihm schließlich erneut neugierig nach setzte und mit nun wieder heftig wedelnder Rute den Kopf nach einem der Menschenkinder reckte. Der betörende Geruch von frischen Fleisch drang ihm in die Nase und lief Ceniar das Wasser im Mund zusammen laufen, doch die gesamte Aufmerksamkeit war auf das Menschenkind gerichtet, welches nun vorsichtig in seine Richtung grabtschte. Die schmalen Finger die über sein Fell strichen, fühlten sich beinahe so an wie die komischen kleinen Äste die manchmal aus dem Sand ragten. Verstohlen warf der Sohn seinem Vater einen kurzen Blick zu. War es richtig was er hier tat? Ein leichtes Fiepen drang aus der Welpenkehle, während er den Kopf einzog und dennoch das Rutenwedeln tapfer aufrecht erhielt.


Noyn | (Firejay) - am Strand

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Wenn der Niederlagenfrust an dir knabbert und nagt, und sich Nimmersatt in dein Selbvertrauen frisst, dannhör mir zu, damit ich dir helfen kann, lass es zu, sei so frei, nimm es anIch bin da, wenn du Abends die Augen schließt, ich bin da wenn du in deine Träume fliehst und ich bin da wenn du wieder ins Leben ziehst, ja ich sing' für dich, kling für dich, ich bin dein Lied.
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 15 Nov 2011, 02:27

Wie verzaubert war der Blick der Hellen immer noch zur Sonne gerichtet. Sie liebte sie. Die Sonne war immer gut drauf, sie strahlte und wärmte, verzauberte mit ihrem Lachen. Die Sonne lachte. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf Namyas Lefzen. Das Meer leuchtete und glitzerte, dort wo die Strahlen der gelben Kugel auf das Wasser trafen. Glitzernde Wellen rauschten auf sie zu, funkelten bis sie sich am Strand brachen und von dem riesigen Wasser mit zurückgezogen wurden. Dann kamen sie neu, größer und schöner. Irgendwie kraftvoller. Für einige Augenblicke schloss sie die Augen und genoss die Wärme auf ihren Lidern, dann drehte sie sich um und legte sich in den angewärmten Sand, um Blace nicht zu ignorieren. Vollkommener Reflex. So wurde es ihr beigebracht, freundlich und sanft, niemals ignorant.
Auf seine Frage hin lächelte sie, sein intensiver blick war unangenehm, machte ihr beinahe schon Angst. Wie konnte sie verstehen was genau Blace wollte, wenn sie solche Gefühle nicht kannte, nicht auf die Art, die er anscheinend meinte, auch wenn er nicht sprach? Es verwirrte sie so angesehen zu werden, machte sie ganz verrückt. Was sollte das? Konnte er nicht irgendwie Sahara anstarren..? Unruhig schabte die Einjährige mit der Pfote im Sand, starrte auf die rieselnden Körner, als wäre jedes von ihnen ein Wunder, nur um nicht Blace Blick zu begegnen. Es war einfach zu fremd einen Blick zu halten, so intensiv, so lang. Es erschien ihr eine Ewigkeit zu sein, eine ganz kleine und ganz persönliche Ewigkeit.

Sahara lief auf Flake zu und begrüßte den Rüden, als ob sie ihn schon mindestens gaaaanz lange kannte. Unsicher zuckten die Ohren der kleinen Hündin, doch sie sagte nichts, fragte Blace nicht. Sie wagte es ja nicht einmal ihn anzusehen! Es war viel zu verwirrend, viel zu gemein. Musste sie verstehen, was er dachte und fühlte? Sie hätte es tun sollen, sie war eine Freundin, sie war verständnisvoll und sensibel, aber den Husky verstand sie nicht. Seine Gefühle verstand sie nicht. Wie auch, wenn sie nur Liebe zur Familie und zu Freunden erlernt hatte, wenn sie nicht wusste wie es war wenn das Herz raste und man glücklich war, nur weil ein andere das war?
Warm und schön schien die Sonne auf ihr Fell, wärmte sie. Es war viel zu schön einfach nur hier zu sein, hier auf dieser Welt, auf diesem Sand, an diesem Strand. Einfach nur ganz genau hier, auf diesem Flecken Erde. Der alte Rüde war inzwischen nah bei ihnen, sie lächelte ihm freundlich zu, blieb jedoch liegen. Als der Alte nach einem Regenwald fragte stellten sich ihre Ohren aufmerksam auf. Dieses Wort war ihr vollkommen unbekannt. Sie sah Flake aus großen Augen an.

„Was ist das.. ein Regenwald..?“

Unsicherheit in ihren Augen, am liebsten hätte sie die Frage zurück genommen und stattdessen geschwiegen. Sie hatte das Gefühl zu schrumpfen, wenn irgendwer sie ansah. Konnten sie nicht einfach alle weggucken..?


{ bei Blace ; Sahara ; Flake - Strand }
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 15 Nov 2011, 20:13

Als Blace Namya anschaute, spielten sich viele verschiedene Szenen in seinem Kopf ab. In einer kuschelte er sich ganz dolle an die Einjährige, in der anderen rannte er mit ihr gegen die Sonne und war einfach... glücklich. Ja, das war das passende Wort. Während er sie ansah, wurde ihm ganz warm ums Herz, doch das änderte sich schlagartig, als er bemerkte, wie ihre Pfote nervös den Sand knetete. Es war ihr also unangenehm. Langsam senkte der Husky-Mix seinen Blick und sah den alten Flake an, der sich nun zu ihnen gesellte. Außerdem noch diese... Sahara, genau, so hieß sie.

"Tach!", rief er dem Alten entgegen und konnte sich plötzlich nicht mehr daran erinnern, ihn vorhin fast umgerempelt zu haben. Stimmt, er hatte ja nur Namya im Kopf gehabt.

Die Atmosphäre hier am Strand war berauschend! Die Wellen spülten sich gleichmäßig an den Strand, Möwen pickten nach Krebsen und Muscheln, und man konnte bis an den Horizont sehen. Traumhaft... Blace schloss seine Augen, sog den Meeresduft ein und dachte an nichts. Nichts. Pure Leere breitete sich in seinem Kopf aus und es gefiel ihm. Er liebte es. Einfach nichts denken zu müssen, sich keine Sorgen zu machen oder sich keine Fragen zu stellen.

Der Husky lag da im Sand, neben Namya und genoss sein Leben. Dieser kurze Augenblick, der eigentlich nur ein paar Minuten lang ging, kam ihm wie eine halbe Ewigkeit vor. Langsam öffnete er seine Augen wieder, streckte seine Beine aus und stand auf. Das schmerzte. Er blickte seine Artgenossen an, erwartete etwas von ihnen, wusste jedoch nicht was. Verwirrt schaute er sie an, überlegte, ob er sie fragen sollte, ob sie mit ihm andere Hunde suchen wollten, nur um nicht so allein zu sein. Er entschied sich jedoch dagegen. Soll ich, oder soll ich nicht?, dachte er und wünschte sich die Leere in seinem Kopf wieder zurück. Siehste, sowas hasse ich! Blace könnte mit dem Kopf gegen die Wand hauen, doch er hasste diese Fragen in seinem Kopf. Er machte immer zu ein Drama aus solchen Kleinigkeiten. Als wäre es wichtig, andere Hunde zu finden. Sie waren doch mit ihm zu viert, was wollten sie mehr? Langsam sollte ich mir echt Sorgen um mich selber machen, dachte der Rüde und legte sich wieder in den Sand. Ob die anderen ihn doof anguckten oder nicht, das interessierte ihn nicht. Er schloss einfach wieder die Augen und hoffte, die Leere in seinem Kopf Zurückzugewinnen.

[Bei Namya, Sahara und Flake | genießt die Sonne]
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Noyn Cloud


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 15 Nov 2011, 23:31

Abwartend blickte der bunte Rüde noch einmal zurück, als sein Sohn zu ihm aufschloß, beinahe fasziniert zu den Menschen blickte. Mit einem Lächeln beobachtete der Rüde den jungen Hund, wie fasziniert er zu der Gruppe hinüber blickte. Noyns Rute pendelte weiter durch die kühle Luft, auch als er den Blick wieder auf das Menschenkind richtete, welches nun auf seinen Sohn zusteuerte. Es streckte langsam die Hände aus, berührte das Fell des kleinen Rüden. Der bunte Rüde verharrte ruhig, beobachtete nur, wie sein Sohn sich ein wenig kleiner machte, scheinbar ein wenig von dem fremden Wesen eingeschüchtert. Er fiepte leise, und Noyn senkte kurz die Schnauze zu dem Jungen hinab, strich ihm mit der Nase kurz durch das Fell. Aufmunternd stubste er ihn schließlich an. Er machte alles richtig, und das Menschenkind schien angetan von dem kleinen Welpen. Was auch sonst? So waren Menschen eben... es brauchte nur einen kleinen Welpen, um ihre Welt auf den Kopf zu stellen. Der Rüde hob leicht den Kopf, als das Kind nun auch die Hand nach ich ausstreckte. Zuerst wollte er einen Schritt zurück weichen, das Pendeln seiner Rute hielt kurz inne. Aber er riß sich zusammen, seufzte tonlos und streckte den Kopf gegen die Hand, die durch sein Fell fuhr. Es war ja für einen guten Zweck, da sprang man auch schonmal über seinen Schatten. Nun schwang auch seine Rute wieder durch die kalte Luft, und wieder wandte er den Blick zu seinem Sohn herum, schenkte ihm ein sachtes Lächeln. Mit einem Nicken bedeutete er dem Kleinen, er solle sich ruhig vorwagen. Die Erwachsenen blickten noch ein wenig skeptisch zu ihnen hinüber, aber sicher waren sie auch kleinzukriegen, wenn ein süßer, kleiner Welpe zu ihnen herüber kam, sie mit großen Kulleraugen anblickte. Und wenn sie hier nicht die ganz besondere Art Mensch vor sich hatten, die wirklich alles nur für sich beanspruchten, würden sie sicher auch nicht leer ausgehen. Kurz zuckten die Ohren des Rüden, als er noch einmal das Kind vor sich anblickte, seinen Sohn noch einmal mit der Schnauze berührte und dann langsam, mit noch immer wedelnder Rute auf die Erwachsenen zu schritt. Ganz langsam, sodass sein Sohn ihm folgen konnte. Er wollte ihm die Arbeit nicht abnehmen, ihn nur auf den richtigen Weg bringen. Er als Welpe hatte sowieso eine größere Chance, etwas von dem Fleisch abzubekommen. Nun war er gespannt, wie sich Ceniar schlagen würde, und ob er für das bereit war, für das, was noch auf ihn zukam.


{ ceniar und firejay am strand }

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Baja


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Mi 16 Nov 2011, 18:49

Manchmal läuft das Leben so, wie ich es mir gewünscht habe.
Manchmal ist jeder Rückschlag einfach so vergessen.
Manchmal scheint die Welt den Atem anzuhalten.
Manchmal ist ein Augenblick so perfekt, dass er ewig anhalten könnte.
Manchmal, ganz manchmal ergibt alles einen Sinn.



Der Blick der Welpin lag wieder auf dem Wasser, dass versuchte mit seinen nassen, pfützenartigen Hände nach ihr zu greifen. Sie grinste ein wenig und lauschte den Worten der Wolfsähnlichen. Mit der Zeit hatte Baja gelernt, sie zu mögen. Zu Anfang schien sie noch etwas seltsam zu sein, aber mit der zeit hatte die Rote Vertrauen gefasst und legte nun sehr viel Wert auf den Rat der Grauen.
Interessiert legte sie ihren Kopf schief, während ihre Augen freundlich aufblitzen. Sie lauschte den Wogen und nickte immer wieder, zum Zeichen, dass sie wirklich zuhörte. Sie wollte Fox nicht unterbrechen, da sie das sehr, sehr ungern tat. Baja hatte es damals immer lustig gefunden jemanden zu unterbrechen, aber nun.. nein. Mit der Zeit hatte es aufgehört Spaß zu machen.

"Müssten wir die Haushunde dann nicht von den Menschen befreien? Oder mögen sie das da zu leben?
Ich meine, es könnte doch ganz interessant sein, auf jemanden auf zu passen. Die Menschen sind wie Welpen. Sie verstehen vieles nicht oder machen ganz viel unsinniges. Wir Hunde müssen doch auf sie aufpassen und sie vor Feuer oder bösen Menschen schützen. Vielleicht denken Haushunde ja so...
Ich meine, es ist doch möglich oder? Vielleicht müssen sie bei den Menschen sein, weil die sonst noch komischer werden...
"

Baja starrte nach den Worten zum Horizont. Sie hatte noch sie so sehr über Haushunde nachgedacht. Vielleicht hatten diese wirklich so einen starken Beschützerentsinkt. Fyfa und Chakka hatten diesen ja auch nach ihrer Geburt. Fyfa und Chakka... Die beiden Namen waren ihr so vertraut und doch waren sie fern. Immer wenn sie an die beiden Namen dachte, spürte sie einen feinen Schmerz in ihrem Herzen. Ganz dünn und leicht, aber er gefror ihr immer wieder das Blut in den Adern.
Baja scharrte den Gedanken bei Seite, starrte auf den Horizont und konzentrierte sich erneut auf die Worte von Fox. Sie musste sich fast zwingen, denn immer rutschen ihre Gedanken vom Thema ab. Immer wieder geisterten die beiden Namen durch ihr Gedächtnis.

"Ich bin frech, sagt Ju immer. Er meinte neulich ich sollte mein freches Maul halten.
Aber ich habe auch ein schönes Maul! Sieh mal!
" Sie legte den Kopf in den Nacken, damit Fox ihr Maul besser sehen konnte "Frech und schön... irgendwie so... glaubst du ich kann irgendwann mal ein Rudel anführen? Ein richtig großes? Zusammen mit meinen Eltern und Geschwistern?"

Die Rote blickte zu Fox und warf dann wieder einen Blick hinter sich, zu den Strandkörben. Irgendwo da war Ju und schlief oder suchte nach Eidechsen. Er war immer noch etwas besser als Baja im Fangen der kleinen Viehcher, aber Baja würde ihn bald toppen. Dann war sie mal besser als er. Das würde Ju noch wundern!




{ bei Fox am Strand | nahe Ju }
{Ich musste die ganze Zeit an Kroketen denken *-*}

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wir hatten beide rotes fell.

remember; ju & cuco <3

the last one.
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Ceniar


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   So 20 Nov 2011, 18:17

Ceniar hielt in der Bewegung inne. Sein Vater war sein großes Vorbild und somit war es wohl kaum zu verdenken, dass er sämtliche Pfotengriffe und Blicke des Bunten genau studierte und nachzuahmen versuchte, wo er es nur konnte. Der kleine Schelm war ein gelehriger Kopf und sich niemals einer Frage verlegen, doch hier im Angesicht der laufenden Stöcke – so wie sie der Kleine nach wie vor heimlich noch immer nannte – wollte er sich selber etwas beweisen und nicht alles erfragen. Wieso? Ja, dass war eigentlich eine ziemlich schwierige Frage, die der Mischling sowieso nicht beantworten konnte, außer das es eben so war.
Die Berührung seines Vaters erschien ihm beinahe als ein Segen. Mit einem erneuten Rutenwedeln drückte er schließlich die feine Schnauze weiter in die kleine Hand des Menschenwelpen. Eigentlich fühlte sich das gar nicht mal soooo schlecht an, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hatte und die Stöckerfinger der Menschen kamen sogar an Stellen heran, die den Schnauze und Pfoten seiner Eltern verborgen blieb.

Als sich das Zweibeiner schließlich wieder zurück zog – sicherlich wohl eher, weil seine Eltern ließ wollten – fiepte der Welpe leise. Es war nicht so, dass er den Wink von Noyn noch gebraucht hätte. Mit einem beinahe erwartungsvollen Bellen hopste Ceniar bereits dem Menschenwelpen hinterher und stupste es spielerisch in die schmale Flanke – oder wie auch immer man das bei Stöcken eben nannte. Das Lachen welches daraufhin erklang war Grund genug für den Buntpelzigen erneut wild mit der Rute zu schwenken und mit frechen Sprüngen um das Kind herum zu setzen, nur um schließlich neben seinem Vater stehen zu bleiben und den Kopf schief zu legen.
Obwohl seine Eltern ihm die Menschen als gefährlich erklärt hatten, fand er sie plötzlich gar nicht mal mehr so gruselig und das sie böse zu ihm sein könnten, war vollkommen aus den Gedanken des Welpen verschwunden. Er war befreit von sämtlichen negativen Gefühlen, so, wie es im Leben einen so kleines Wesens eben sein sollte. Der Blick aus den blauen Augen huschte nun von dem Kind zu dessen Eltern und mit einem erneuten, leisen Fiepen lehnte der Welpe den Kopf schief und machte ein paar, noch zögerliche, Schritte auf die großen Zweibeiner zu. Die waren schon ein bisschen beeindruckender, als die viel kleineren Jungtiere. Aber der verführerische Geruch von gebratenem Fleisch drang ihm nach wie vor in die Atemwege und Ceniar geradezu das Wasser im Maul zusammen laufen. Ein kurzer Blick zurück zu Papa um sicher zu gehen, dass dieser ihn auch ganz genau beobachtete, dann tappte er weiter mit flinken Bewegungen auf Mama und Papa Stock zu.

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   So 20 Nov 2011, 20:01

Ein wenig verwunderte musterte sie Criado von der Seite, bevor sie den Blick schließlich mit einem Anflug von Verlegenheit wieder abwandte. Er wusste also auch nicht genau, wo das Meer endete oder ob es überhaupt ein Ende hatte? In ihrer Naivität hatte sie sich das Meer bislang immer wie eine riesige Pfütze vorgestellt – zwar größer als alles, was sie je gesehen hatte, aber doch von allen Seiten von Land umgeben. Criados Andeutung brachte sie allerdings zum Grübeln und ihre Stirn legte sich nachdenklich in Falten. Wenn das Meer gar nicht wie eine Pfütze war und keinen Rand hatte, dann hieße das ja, dass die Pfütze in Wahrheit eigentlich das Land war und das Land das Meer? Der Gedanke verwirrte sie und so ließ sie ihn schließlich wieder fallen – wenn nicht einmal Criado eine Antwort auf diese Frage wusste, dann wusste es vermutlich niemand.

Stumm lauschte sie auf seine Stimme, während er vom Meer schwärmte. Beinahe klang es so, als spräche er von einer Geliebten, so zärtlich und poetisch wie er das Gewässer umschrieb. Der Gedanke brachte sie zum Lächeln, aber sie nickte nur sacht, schließlich konnte sie nachfühlen, wie es ihm ging. Das Meer hat tatsächlich dieses Besondere. Wenn man vor dem Meer stand und lange genug auf den Horizont blickte, dann fühlte man sich ganz klein und unbedeutend. Und auch die Sorgen und Nöte, die ein Hund in seinem Herzen mit sich trug, mussten für das Meer lächerlich klein und unbedeutend sein.

“Erzählst du mir von deinem Herrn?“

Sie hatte lange gezögert, ehe sie ihm diese sehr persönliche Frage stellte, doch es beschäftigte sie schon länger und irgendwie hielt sie den Augenblick nun für gekommen. Jetzt und hier wirkte Criado zufrieden, im Einklang mit sich selbst, und sie hoffte, dass er all die traurigen Gedanken unterdrücken konnte. Die glücklichen und schönen Momente waren es, die sie nun hören wollte.
Bittend blickte sie ihn an, die Ohren unsicher an den Kopf geschmiegt. Sie wollte so gerne mehr von diesem besonderen Zweibeiner erfahren, wollte wissen, ob er ihrem Señor ähnlich war.



[bei Criado | am Strand]

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Noyn Cloud


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   So 20 Nov 2011, 20:32

Aufmerksam drehte Noyn den Kopf noch einmal zurück, blickte seinen Sohn an. Still fragte sich der bunte Rüde, was der Kleine nun wohl dachte. Zuvor war er den Menschen nie so nah gekommen, hatte sie immer nur als gefährlich beschrieben bekommen. Und dieses Kind war nun wirklich keine Bedrohung, es wollte einfach nur einen süßen, kleinen Hund streicheln. Ob er nun bei den Erwachsenen lernen würde, wie Menschen wirklich waren? Es waren längst nicht alle wie dieses kleine Kind, welches glücklich durch ihrer beider Fell gestreichelt hatte, vorsichtig. Da gab es ganz andere, die nach ihnen traten, oder Dinge warfen, die sie verjagen sollten. Er hoffte für sich, dass sein Sohn diese Erfahrung nie machen musste, jedoch ließ sich dies leider nicht verhindern. Zudem... es würde eine Erfahrung sein, die ihn für sein Leben prägen würde. Dann würde er vielleicht die Reden seiner Eltern verstehen, wieso sie nicht wollten, dass er sich ihnen einfach so näherte. So nett sie auch aussehen mochten, die meisten von ihnen waren nicht das, was man als Freund bezeichnen konnte.
Einen Gedanken später ließ nun auch das Kind von seinem Sohn ab, der nun leise fiepte. Aber schon im nächsten Moment schien er verstanden zu haben, setzte dem Kind hinterher, bellte es auffordernd an. Noyn drehte nur leicht die Ohren zur Seite, wandte den Blick dann zu dem jungen Hund, der neben ihm zum stehen kam. Er tat es dem Kleinen gleich, neigte leicht den Kopf zur Seite. Er war gespannt, was Ceniar nun tun würde, wie er sich anstellen würde. Aber er wollte ihn nun allein handeln lassen, wollte nicht mehr eingreifen. Nur, wenn es wirklich nötig war. Er blieb also auch stehen, als sein Sohn sich zögerlich nach vorn bewegte, nun direkt auf die Erwachsenen zu. Der Blick des bunten Rüden legte sich noch einmal auf das Kind, welches seinem Sohn folgte, die Finger nach ihm ausstreckte, um ihn zu streicheln. Und ein weiterer Blick zu den Eltern verriet noch immer, wie skeptisch sie wirklich waren. Sie kannten sicher auch noch andere Hunde, die sich hier ihre Nahrung zusammen suchten. Wie weit würde sein Sohn also kommen? Ein kurzes Zögern folgte, ehe auch Noyn sich ruhig vorwärts bewegte, die Rute schwang dabei leicht durch die klare, kühle Luft. Nach wie vor wollte er Ceniar allein handeln lassen, aber das sprach nicht dagegen, dass er ihn unterstützte. Ein hundisches Lächeln auf den Lefzen richteten sich die Augen also kurz auf den kleinen Hund, der noch einmal zurück sah, die Frage in seinen Augen, ob er alles so richtig machte. Noyn nickte ihm nur zu, deutete dann leicht der Schnauze wieder nach vorn. Er selbst blieb dicht hinter seinem Sohn, reckte nur leicht die Schnauze in die Luft, um den feinen Geruch des Fleisches aufzunehmen. Es roch ziemlich verführerisch, aber leider gelang es selten, sich einfach etwas zu stehlen. Also musste er nun darauf hoffen, dass sein Sohn sich gut anstellte, erfolgreich war. Noch wenige, kleine Schritte, ehe Noyn sich auf die Hinterläufe sinken ließ, den Blick zwischen den Menschen und seinem Sohn hin und her wendend.



{ ceniar und firejay am strand }

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 22 Nov 2011, 16:28

    Als Carmello meinte, Filliash wollte Alpha werden, da wurde Nando so einiges klar und er zog reflexartig die Lefzen kraus. Das konnte der Köter sich abschminken! Der war doch nur Mittel zum Zweck gewesen, wenn sie einen grosskotzigen, aufgeplusterten Dorfköter wollten, könnten sie auch Criado wieder suchen.
    Mit leicht misstrauischem Blick folgte er Carmellos Bewegungen und beobachtete mit einem schlechten Gefühl wie der Kater sich Chakka und Filliash näherte.
    Na ganz toll.
    Ehe er auch nur reagieren konnte - er lag immerhin noch im Sand - sprang auch Cuco auf und warf sich in das Treiben. Klasse. Mit einem mehr als schlechten Gefühl dabei, das Cuco sich da nun auch einmischte, ging er dem Junghund nach.
    Sicher, Cuco war nun sehr reif, aber er war Filliash kräftemässig absolut unterlegen und es würde nicht viel brauchen, um den Junghund niederzumetzeln. Das musste nicht sein, die Tatsache dass sie Sean verloren hatte reichte schon und hatte genug schaden und Schuldgefühle verursacht.

    Als er Cuco näher kam, stellte er sein Nackenfell auf und blickte Filliash mit kraus gezogenen Lefzen an. Der sollte bloß nicht denken, das er hier willkommen war...
    Trotz allem, musste Cuco nun lernen, sich nicht einzumischen wenn erwachsene Tiere miteinander streit hatten, selbst wenn es sich dabei um Chakka handelte.
    Filliash im Auge behaltend ging er an Cuco vorbei und stellte sich zwischen den Rüden und den Welpen, um Cuco so leicht abzuschotten

    "Cuco. Misch dich da nicht ein."


    mochte sein das es dem jungen Rüden nicht so ganz passte, aber Chakka, Carmello und vielleicht auch er, würden das regeln, dazu musste sich der Welpe nicht einbringen, das würde wohl sogar nur noch mehr Probleme bringen

    "Es ist besser so, lass das deinen Vater klären, er weiss was zu tun ist."

    seine stimme war ruhig, doch sein Nackenfell war bis zur Rutenspitze zu einem Kamm aufgestellt und seine Abneigung dem Dorfhund gegenüber war deutlich erkennbar. Er sollte lieber aufpassen, das er Cuco oder Carmello nicht zu nahe kam, das könnte sonst böse für ihn enden.
    Mit einem abfälligen knurren richting Filliash, trat er näher an Cuco ran und drückte seinen Kopf leicht gegen den Rüden, um ihn so von der kleinen Gruppe weg zu drängen.


[Cuco, Carmello, Filliash und Chakka | Strand]
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Criado


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Mi 23 Nov 2011, 14:53

Er konnte es spüren, das Leben und die Kraft die durch seine Adern pulsierte. Es gab ihm ein beflügelndes Gefühl, als könnte er es mit allem in der Welt in diesem Augenblick aufnehmen. Ein Glücksgefühl sondergleichen, welches auch ein wenig Nostalgie mit sich brachte. So war es richtig, dieses Gefühl konnte man einfach nicht anders beschreiben, als mit dem Wort richtig. Quinta an seiner Seite, den Seewind im Fell und das Meerwasser unter seinen Pfoten. Aber leider gab es vieles was richtig war. Eigentlich war ja alles richtig und wenn jemand das Gegenteil behauptete, dann war eben alles falsch. Alles oder nichts. Das war Criados Einstellung. Der Rote machte einige letzte übermütige Sprünge, sodass das salzige Wasser nur so um ihn herum spritzte. Ein leichtes Lachen entfloh seinen Fängen, bevor er sich an Quinta zurückwandte, strahlend. Sein Gesichtsausdruck wandelte sich nur kurz in ein leichtes Verwundertsein, als er Quintas Verlegenheit sah. Aber dann stahl sich wieder ein sanftes Lächeln zurück auf seine Züge. So war die Dürre nun mal und würde sie wahrscheinlich auch immer bleiben. Natürlich veränderte man sich mit der Zeit, der Fuchs war ja das beste beispiel dafür. Jeoch blieb man im Kern immernoch irgendwo der Gleiche, der gleiche Welpe der unschuldig die ersten tapsigen Schritte gemacht hatte.
Er wurde wirklich alt. Wie oft hatte er eigentlich diesen dummen Satz in den letzten Tagen in Gedanken ausgesprochen? Ja, er würde bald sein fünftes Jahr erreichen, aber alt konnte man ihn jetzt wirklich nicht nennen. Und doch wusste Criado, dass er sich durch die Monate in der Freiheit verändert hatte. Er hatte ein wenig Angst vor dieser Veränderung, auch wenn er nicht wusste wieso. Quinta lenkte ihn von seinen strudelnden Gedankenn ab und er lachte leicht auf, seine Züge nachdenklich verziehend.

"Von meinen Herren? Es sind ja eigentlich mehrere. Der Herr, die Herrin, der junge Herr und die beiden Herrstöchter und der Nino. Eine ganze Familie." , begann er und sein Blick wechselte kurz zu Quinta bevor er langsam wieder auf die orangelich beschienene Meeresoberfläche glitt.

"Der Herr arbeitete Tag ein Tag aus um die Herrin und die Jungtiere zu versorgen. Er stand früh morgens auf, schon bevor die Sonne aufging, und machte sich bereit um auf die Felder zu gehen oder sich um das Vieh zu kümmern. Ich kannte die Zeiten schon genau und wartete immer auf ihn um ihn zu begleiten. Er hatte eine rauhe und tiefe Stimme, redete aber immer ganz leise. Ich habe ihn nicht einmal schreien gehört, weisst du? Das heißt aber nicht, dass er nie wütend wurde. Nein, er wurde oft wütend, aber nie auf eine laute Weise. Er konnte mir große Angst bereiten wenn er wollte, glaube es oder nicht! Trotzdem habe ich ihn immer bewundert. Er war so ein... reines Wesen. So hell wie der hellste Sternn am Himmel. Ich habe ihm geholfen wo ich nur konnte und manchmal hat er dann am Ende des Tages, wenn er auf der Terasse saß seine Hand auf meinen Kopf gelegt und ihn leicht getätschelt. Ich werde es nie vergessen, die Art in der er bei solchen Gelegenheiten brummte. Ein so warmes Geräusch... So friedlich." Die haselnussfarbenen Seelenspiegel waren sehnsüchtig in die Ferne gerichtet, während er erzählte. Der leise Schmerz in seiner Brust fing erneut an zu ziepen und zu reißen und schnell beendete Criado die kurze Pause um die Luft wieder mit tröstenden Worten zu füllen.

"Wie kommt er nur ohne mich zurecht? Weisst du, auch wenn er oft wütend auf mich war und nich timmer nett zu mir war... Es gab da soetwas wie eine Verbindung zwischen dem Herrn und mir. Ich stand ihm bei und in manchen Momenten, da zeigte er mir seine Dankbarkeit und ich war wie beflügelt, wie in einem Rausch. Aber nicht nur ihn vermisse ich. Die Herrin war eigentlich immer nur böse auf mich, sie war manchmal fast eine wirkliche Furie. Aber das kann ich verstehen, schließlich war es meine Schuld. Auch sie vermisse ich irgendwie. Jene Zeiten bei meinen Herren waren gleichzeitig still und lärmig gewesen. Friedlich und kriegerisch. Naja. Der junge Herr, den ich erwähnte, war nie da. Er war der älteste Welpe vom Herr und kam mit der Zeit immer seltener zum Haus. Mit den Töchtern hatte ich wenig zu tun, sie ekelten sich eher von mir. Aber mit Nino... Das war etwas beonderes. Er war noch ein richtiger Welpe, ganz jung. Manchmal schlich er sich nachts aus dem Haus um an mein Fell gekuschelt zu schlafen. Später begleitete er seinen Vater - also den Herrn - und mich auch auf die Felder mal raus. Er war ein guter Junge... Ich frage mich wie es ihnen allen ergangen ist. Vor allem dem Herrn. Ob er wohl immernoch Tag für Tag arbeitet? Ob er wohl immernoch einmal alle vierzehn Tage sich in reines schwarzweiß kleidet und mit der Herrin und den Kindern wegfährt? Ob er sich wohl vielleicht allein fühlt..." Der Rote seuftzte leicht und schüttelte seinen pelzigen Kopf. Er vermisste es einfach alles. Er vermisste das Gefühl, wenn ein Topf gegen seinen Schädel gehauen wurde. Er vermisste den Schmerz wenn man hart in seine Seite trat. Er vermisste das Schmipfen. Er vermisste das Streicheln, das Lächeln, das Lachen seines Herren. Das zufriedene Brummen welches er selten aber doch manchmal ausliesß. Er vermisste alles was vergangen war und wollte zurück. Es war ein Disaster.


{ Quinta ; am Strand }

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Ceniar


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 25 Nov 2011, 15:16

Die Menschen waren komisch. Das hatte der junge Hund schon beim ersten sehen der seltsamen Geschöpfe erkannt. Das erste komische an ihnen war, sie hatten kein Fell. Außer ganz wenig auf den seltsamen Köpfen – mit seltsam kleinen Ohren – und bei einigen von ihnen, den etwas bulligeren Männchen meistens, mal ein wenig auf der Körper. Die Weibchen waren meist bis auf das Kopffell kahl... was Ceniar äußerst seltsam fand.
Das zweite seltsame was natürlich war, diese Wesen hatten gelernt auf den Hinterläufen zu laufen und ihre Vorderpfoten so zu trainieren, das sie damit wie mit einem Maul zupacken konnten und Dinge herum trugen. Das war zwar seltsam, wurde aber von dem Welpen als äußerst nützlich und interessant befunden, hätte er gewusst wie die das machten, hätte er es sicherlich selbst einmal probiert. Das nächste seltsame war, das sie ganz besonderes Futter aßen und davon dann auch noch etwas weg schmissen, wenn sie es nicht mehr wollten! Anstatt es sicher zu verwahren, schmissen sie es einfach die die Mülleimer die überall am Strand angebracht waren und seine Familie hatte sich somit schon des Öfteren ein leckeres Abendessen zusammen gesucht.
Es gab da sicherlich noch viel mehr, doch in dieser Situation in der sich der kleine Schelm gerade befand, fiel ihm unglücklicherweise kaum mehr ein. Die Hand des Kindes, die wieder einmal – naaaja, so schnell würde er sich da wohl nicht dran gewöhnen – durch sein langes Fell fuhr, jagte dem Welpen beinahe einen Schrecken ein, so sehr war er mit seinen Gedanken beschäftigt gewesen. Mit einem Blinzeln schloss er die Augen und öffnete sie einen Hauch später wieder und lehnte mit einem Wuffen die Vorderpfoten gegen den Rumpf des Kindes. Es war ein Glück das er noch nicht allzu groß und schwer war, ansonsten hätte er es vermutlich sogleich umgeworfen mit dieser stürmischen Aktion. Doch so drang nur das quietschende Lachen – wieso hatte ihn Papa nicht vorgewarnt, dass diese Menschenkinder solch grelle Stimmen hatten?! - ein seine feinen Ohren. Mit der Zunge fuhr er einmal über die rosige Haut des Kindes. Ehe er von ihm ab ließ und mit wedelnder Rute weiter auf Mama und Papa Stock zusteuerte. Er spürte seinen Vater hinter sich, was den Welpen unglaublich bestärkte. Er konnte in Gedanken nur immer wieder wiederholen, wie er Papa doch lieb hatte!

Schließlich bleib er stehen, genau vor dem Weibchen der beiden großen Menschen. Die Rute pendelte noch immer leicht hin und her, während sein Herzchen allerdings schon wieder wie wild pulsierte. Das Adrenalin war ein seltsamer Begleiter. Mit der Zunge fuhr er sich über die dunklen Lefzen und winselte den Erwachsenen leise zu, ehe er vorsichtig den Kopf gegen das kahle Stockbein drückte. Im Gegensatz zu dem Kind fühlten sich diese Großen gar nicht mehr so weich an, was den Schelm beinahe erschreckte. Dennoch blieb er standhaft und wandte den Kopf soweit in den Nacken, dass er den Erwachsenen in das Gesicht sehen konnte. Die Blicke konnte er allerdings nicht wirklich deuten. Er konnte nur hoffen, dass sie ihn nicht gleich fortjagen würde – oder schlimmer noch, ihn mitnehmen würden! Oh nein, er wollte doch bei Mama und Papa bleiben.

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Jetzt und hier und überall
Wenn der Niederlagenfrust an dir knabbert und nagt, und sich Nimmersatt in dein Selbvertrauen frisst, dannhör mir zu, damit ich dir helfen kann, lass es zu, sei so frei, nimm es anIch bin da, wenn du Abends die Augen schließt, ich bin da wenn du in deine Träume fliehst und ich bin da wenn du wieder ins Leben ziehst, ja ich sing' für dich, kling für dich, ich bin dein Lied.
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   So 27 Nov 2011, 13:46

Quinta wäre sicherlich kein bisschen begeistert gewesen von der ganzen Aktion. Doch Ceniar musste lernen, wie man überlebte, er musste es leben und das ging nur, wenn er es so früh wie möglich lernte und gleichzeitig noch seinen Welpenbonus miteinbeziehen konnte. Es würde nichts geschehen, das würde der Bunte nicht zulassen. Nur kurz lag sein Blick auf den Kindern, die die Hände nach ihm ausstreckten, um ihm durchs Fell zu fahren, bis er schließlich wieder seinen Nachwuchs mit wachsamen Blick verfolgte, um ihn vor möglicher Gefahr sofort zu retten. Er wirkte entspannt, war es in gewissem Maße auch, da keiner der Menschen einen wirklich gefährlichen Eindruck machte. Doch viel zu oft schon hatten sich Hunde darin getäuscht und nun, wo Noyn nicht mehr nur auf sich selbst zu achten hatte, war auch er wachsamer. Seine Rute pendelte langsam hin und her, während seine Ohren aufmerksam zuckten und die Gestalt seines Sohnes dabei beobachtete, wie er sich den beiden Erwachsenen nährte. Ein prüfender Blick galt ihnen, ehe er einmal bellte und einen Sprung von den Kindern weg machte, die ihn eben noch gestreichelt hatten. Er schüttelte sich, um das für ihn unangenehme Gefühl von Händen im Pelz loszuwerden, wedelte allerdings weiterhin mit der Rute und sah die beiden Kinder an, aus den Augenwinkeln noch immer seinen Sohn beobachtend. Die Kinder sahen einen kurzen Moment erschrocken aus, doch als sie dann bemerkten, dass Noyn weiterhin bei ihnen stehen blieb und mit der Rute wedelte, fingen sie an zu lachen und traten erneut auf ihn zu. Die Erwachsenen hatten aufgesehen, hatten nach ihren Kindern gesehen, doch im Endeffekt war es wieder Ceniar, der die ganze Aufmerksamkeit der beiden großen Menschen auf sich zog. Noyn lächelte stolz, ehe er sich kurz von dem Knirps abwandte und zu Firejay spähte, die noch immer in einiger Entfernung zuzusehen schien.

„Geh doch schon mal vor, wir kommen nach, sobald wir hier fertig sind.“, rief er der Hündin zu.

Ceniar war in der Zwischenzeit bereits bis zu den Menschen vorgedrungen und auch Noyn lief nun langsam näher an sie heran. Seine Ohren zuckten, während die Kindern ihnen lachend folgten und irgendetwas riefen, woraufhin auch die Erwachsenen zu Reden begannen, doch Noyn verstand sie nicht. Und doch stockte er einen kurzen Augenblick, in dem er sich unwiderruflich wieder an seine Zeit bei den Menschen erinnerte. Die Streicheleinheiten, das Futter, für das man rein gar nichts tun musste und das riesige Gefängnis in Form des großen Anwesens seines alten Herrens. Er schüttelte sich erneut aus Übersprung, blickte sich kurz um, als erwarte er den alten Mann gleich irgendwo am Ende des Strandes und schloss schließlich zu seinem Sohn auf, die Kinder wie eine kleine Schlange mit sich mit führend. Ceniar stand dicht bei den Großen, versuchte ihr Herz zu gewinnen (oder eher etwas Fressbares). Noyn studierte ihre Bewegungen genau, um schnellstmöglich eingreifen zu können, doch er erwartete nicht, dass sie versuchen würden, seinen Sohn einzupacken. Er hatte das Glück, dass er nicht nach einem Streuner aussah – Genau wie sein Vater und welcher Mensch (auch, wenn es Menschen waren) würde schon den Hund eines anderen einpacken? Im Moment sah es für Außenstehende wohl mehr aus, als würden Noyn und Ceniar einfach dazugehören, einen Ausflug mit ihrer Familie machen. Der Bunte leckte seinem Sohn ermutigend über den Kopf, ehe er sich wieder ein Stück zurückzog und sich auf den Hinterläufen niederließ. Auch die Kinder liefen nun wieder zu Ceniar hin, der einfach weitaus interessanter war als ein erwachsener Hund und Noyn spielte mit den Ohren. Der arme Kleine, aber da musste er durch. Nur der Mann der großen Menschen erhob sich und kam mit langsamen Schritten auf ihn zu. Noyn sah auf, wedelte kurz mit der Rute und duckte sich leicht weg, als er die Hand nach ihm ausstreckte und ihm schließlich durchs Fell fuhr. Er würde sich generell nie daran gewöhnen. Nie.



{ ceniar (und firejay) am strand }

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Mi 30 Nov 2011, 05:38

    Sahara ließ sich langsam auf ihre vier Buchstaben nieder und blickte Flake an, als jener ihr den Knochen zu schob glitt ein Lächeln ueber ihre Lefzen. „Danke“ Aber statt den Knochen mit den Zähnen auf zu nehmen schob sie Flake das angeknabberte Stückchen Fleisch hin. „Ich hasse es nichts zurück zu geben, wenn man selbst etwas bekommt“ Sie schob es noch ein bisschen näher an den alten Rüden. „Hier nimm.“ So. Jetzt hatten seien einfach mal Futter getauscht, war das nicht üblich in einer Gemeinde? Unlogisch, aber irgendwie verlieh es einem auch ein Gefühl dazu zu gehören. „Jeder muss irgendeinmal alt werden.. aber dafür hast du schon viel erlebt. Mehr als ich oder Blace oder Namya. Ich denke, dass Alter zahlt sich also aus“ Sie ließ sich in den warmen Sand gleiten und lag nun da.

    „Regenwald? Ich kann mir zwar etwas darunter vorstellen, aber Nein, dort war ich noch nie. Ich bezweifele auch, dass ich ihn irgendwann einmal sehen werde.“
    Regenwald? War das ein Wald wo es immer nur regnet? Sahara stellte sich vieles unter der Wortzusammensetzung vor, aber sicher war sie sich nicht. Das Wort veranschaulichte viele Sachen für die Saluki-Hündin, trotzdem war sie mal wieder erstaunt wie viel der Rüde schon gesehen hatte. Ihr Blick wanderte gen untergehende Sonne. Jeder Tag endete und die Nacht brach an. Ein Ende war auch immer ein Anfang oder nicht? Aus den Augenwinkeln sah sie wie sich die junge Hündin Namya in den Sand legte. Ihr schien es gut zu gehen. Blace hingegen starrte weiterhin Namya an. Offensichtlicher konnte es ja nicht mehr sein. Man konnte sehen wie der Rüde vor sich hin träumte und einmal in ihrem Leben wollte sie nicht wissen was jemand anderes dachte, denn sie konnte es sich denken. Sie hatte zumindest eine vage Ahnung worüber der Husky dachte. Besser konnte er es ja nicht machen. Haha. Wenn Sahara die Augen hätte verdrehen können, hätte sie dies sehr wahrscheinlich nun getan. Am liebsten würde sie nun versuchten ihm unbemerkt ins Ohr zu flüstern oder ihm irgendwie anders zu vermitteln das er aufhören sollte Namya anzustarren. Sie kannte sich nicht wirklich mit Liebe aus, aber sie konnte sich keine andere Lösung denken. Das Wichtigste war es jetzt für den Rüden aufzuhören die Hündin anzustarren. Das tat er dann auch. Und legte sich neben sie. Pff. Für Sahara selbst war das wohl die schlechteste Entscheidung welche der Hund jemals hätte treffen können oder auch nicht. Aber wie sie dacht, war ja noch ihre Sache. Mit einem fast unsichtbaren Kopfschütteln wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder Flake zu.

    „Wenn ich denn fragen dürfte. Wie kommt es das du gerade in diesem Moment an einen Ort, fern unserer Vorstellung, denkst?“

    Genau wie kam der Graue denn auf plötzlich auf den Regenwald? War der Sonnenuntergang der Selbe oder gab es dort auch viel Sand, so wie hier am Strand? Die Sandfarbene konnte dies beim besten Willen nicht sagen und leichte Irritation blitze in ihren braunen Augen auf.

    Sie spürte die warmen Strahlen der Sonne aber gleichzeitig auch die kühle Brise der nahenden Nacht. Die Nacht war immer kälter und unangenehmer als der Tag, denn die Sonne war nicht mehr da um sie zu wärmen. Aber alles ging ja vorüber, so endete auch die Nacht und ein neuer warmer Tag sollte anbrechen. Die Hündin fragte sich wo sie wohl in einem Jahr sein würde, denn so wie der Tag und die Nacht konnte auch ein Leben enden.


{bei Blace & Namya & Flake}

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 02 Dez 2011, 15:23

Mit schiefgelegtem Kopf lauschte sie ihm aufmerksam. Es war eigenartig – einerseits kam ihr das ganz bekannt vor, andererseits aber auch nicht. Das Buhlen um die Zuneigung und Aufmerksamkeit des Señors, das Glücksgefühl in jenen seltenen Momenten, in denen man von ihm anerkannt wurde, all das kannte sie. Gleichzeitig war ihr aber die Vorstellung, dass es mehr als einen Zweibeiner gab, dass der Señor eine Familie hatte, vollkommen fremd.

“Warum waren sie manchmal wütend auf dich?“, fragte sie leise.

Auch ihr Señor war oft wütend gewesen, im Gegensatz zu Criados Herrn war er dabei aber überaus laut. Er war oft unzufrieden mit ihr gewesen, vor allem auf der Jagd. Aber bei Criado war das anders, er war ein guter Hund, sie konnte sich nicht vorstellen, dass er so viele Fehler machte wie sie selbst. Oder etwa doch? Unsicher musterte sie ihn.
Am Anfang seiner Erzählung hatte er noch zufrieden gewirkt, beinahe so als schwelgte er selig in den Erinnerungen. Jetzt aber sah er so wehmütig aus und sie wusste genau, was in ihm vorging. Schuldbewusst schmiegte sie die Ohren an den Kopf. Sie hatte nicht gewollt, dass er wegen ihrer elenden Fragerei traurig wurde, aber dennoch hatte sie es nicht bleiben lassen. Wider besseren Wissens sozusagen, aus Neugier, aus Sehnsucht. Aber jetzt war es zu spät, jetzt wollte sie alles wissen.

“Wie?“, sie zögerte. “Wie habt ihr euch verloren?“

Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Criados Herr ihn einfach ausgesetzt hatte. Es wirkte eher so, als wären sie voneinander getrennt worden, gegen ihren Willen. Vielleicht ein Unfall, vielleicht ein unglücklicher Zufall, sie wusste es nicht. Das musste schrecklich sein.
Sanft berührte sie ihn mit der Schnauze an der Schulter, doch sein langes Fell kitzelte sie in der Nase und sie schaffte es gerade noch, den Kopf rechtzeitig wegzudrehen, ehe sie niesen musste. Sie schniefte und wandte sich ein wenig verlegen wieder an Criado.


[bei Criado | am Strand]

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 02 Dez 2011, 17:37

Er schenkte Sahara ein kleines sanftes Lächeln und knabberte an dem Fleischfetzen den sie ihm zum Tausch für den Knochen gegeben hatte. Nett, wirklich sehr nett von ihr. Und auch wenn sein Magen schon recht gut gefüllt war, lehnte er es nicht ab, denn wer wusste schon wann er das nächste Mal etwas finden würde. Er kratzte sich kurz hinterm Ohr, knabberte an seiner Vorderpfote und spürte die verschwindende Wärme des Sonnenuntergangs auf seinem Fell. Es schien nicht so, als hätte irgendjemand der restlichen Gruppe jemals mehr gesehn als diese Insel. Er richtete sich ein wenig auf "Was haltet ihr von einer Geschichte um diesen Abend ausklingen zu lassen? Ja eine Geschichte war eine schöne Idee. Zum einen würden die Jungspunde etwas lernen und zum anderen könnte er sich so lebhafter an seine Vergangenheit erinnern.

Er blickte zum Meer hin, ließ seinen Blick in Weite Fernen schweifen und hob zum Sprechen an

"Regenwälder sind Paradise, auf den ersten Blick scheinen sie alles zu sein was man sich je erträumt hat. Doch ganz so perfekt sind sie nicht. Zumindest nicht für Hunde wie uns. Die Bäume dort streichen mit ihren Ästen fast den Himmel. Sie sind soo riesig dass man, wenn man hinaufschaut nicht immer den Wipfel sehen kann. Dort wachsen Blumen in tausend strahlenden Farben und Formen. Es gibt viele Tiere dort, Insekten, bunte schillernde Vögel, große Katzen - manche so Groß wie Blace. Große Schmetterlinge flattern dort herum. Aber es ist dort auch sehr sehr warm und neblig. Die Sonne erreicht nur an wenigen Orten den Waldboden da die Bäume oft ineinander verwachsen.Die Luft dort im Wald ist heiß, drückend und schwer von Feuchtigkeit. Es regnet dort sehr viel und meistens sind die Pflanzen überzogen mit Wassertropfen."

Er unterbrach sich und nahm noch einen Bissen von dem Fleisch das er von Sahara hatte. Er drehte sich leicht zu der Hündin "Wusstest du dass dein Name auch der Name einer Wüste ist? Ich und Jamal waren mal dort, ich hab sie vom Rand aus angesehen. So viel Sand und nichts als Sand und Himmel..." Er schweifte schon wieder ab. Aber das konnte man einem alten Herren wie ihm doch sicher verzeihen.


[Sahara, Blace & Namya]
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Sa 03 Dez 2011, 23:35


Seinen Blick stur gen Filiash/Chakka gerichtet, und alle Fragen ignorierend sowie aufhaltende Gesten umgehend, schritt er los. Er konzentrierte sich. Carmello sammelte Argumente und schlaue Sprüche in seinem Kopf, außerdem er redete sich Mut zu. Ja, es war schon etwas… riskant sich zwei zornigen Rüden zu nähern, aber er durfte jetzt nicht zurückschrecken!
Bald hatte er Chakka erreicht, der soeben Filiash noch leise etwas entgegen geknurrt hatte. Er verstand es nicht, aber seinem Gefühl nach war es eine Drohung gegen den Großen. Auch Chakkas Beschwichtigung veränderte die Vermutung des Katers nicht.
Bevor Carmello jedoch etwas erwidern konnte stürmte Cuco heran.

Warum konnte er nicht einmal das machen, was man ihm sagte?

Als der Kleine dann auch noch drauflos plapperte, geriet der Kater völlig aus der Bahn. Es war zum Verzweifeln. Zum Glück war Nando sofort zur Stelle um Cuco zurechtzuweisen. Der Rüde stellte sich vor den jungen Hund. Wieder einmal war Carmello dankbar für Nandos Eingreifen. Aber so hatte sich der Rote die Sache nicht vorgestellt.
Mhpf.
Carmello warf Cuco einen zornigen Blick zu. Dieser wurde gerade von Nando zurück geschubst.
Da sein Plan jetzt gescheitert war musste sich der Kater etwas Neues ausdenken. Einfallslos sagte er aber nur:

„Es ist schön hier. Ich war noch nie an einem solchen Strand.“

Selbst in seinen Ohren klang es dämlich und unpassend. Mit einem Mal fühlte er sich schwach, dumm und sinnlos. Ein geplatzter Luftballon.
Aber er riss sich zusammen. Vielleicht hatte er so die Situation etwas aufgelockert.
Plötzlich fiel ihm etwas ein. Sie waren jetzt in Puerto. Sie hatten ihr Ziel erreicht. Fast.

„Ich denke wir können morgen anfangen die anderen Hunde zu suchen, Ckakka.“ Er sah ihm fest in die Augen. Filiash beachtete er nicht. Ein deutliches Zeichen, wie der Kater hoffte. Um zu zeigen, dass er keinerlei Angst verspürte setzter er sich. Die Ohren waren aufmerksam aufgestellt. Carmello unterdrückte seine innerliche Anspannung. Man musste sich den Situationen entsprechend anpassen. Filiash musste einfach merken, dass für sie kein Zweifel daran bestand wer der Leithund in diesem kleinen Rudel war. Natürlich Chakka.

[ Chakka, Fili, Cuco, Nando]

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 06 Dez 2011, 02:21

Ihr Herz schlug deutlich langsamer, als Blace seinen Blick senkte. Es war wirklich eine doofe Sache, sie wusste ja nicht mal genau, was der Rüde von ihr wollte! Plötzlich schien all das Interesse aus seinen Seelenspiegel zu weichen, plötzlich erschien es ihr, als wäre sie ihm egal. War sie das nicht auch? Müde schüttelte die junge Hündin den Kopf, schloss die Augen.
Eine unangenehme und dennoch vollständige Müdigkeit legte sich über sie, über ihre Gedanken und Glieder. Ihr Körper fühlte sich schwer an, schwerer als sonst. Wann hatte sie das letzte Mal wirklich geschlafen? Namya wusste es nicht mehr. Es konnte nicht allzu lange her sein. Sie öffnete die Augen nicht mehr, auch nicht als ihre Freunde sprachen. Es war jetzt egal und unwichtig. Warum auch nicht? Ihre Ohren zuckten ab und an, um zu zeigen, dass sie wach war und zu hörte.
Saharas angenehme Stimme klang in ihren Ohren, sie sprach zu Flake, irgendwie zu allen. Die junge Hündin mochte die Tonlage der anderen Hündin, die Art, wie sie sprach. Ein sachtes Lächeln verzog ihre Lefzen, ein Zucken fuhr durch ihre Nase.
Flake sagte, er wolle eine Geschichte erzählen. Vielleicht durfte sie auch, wenn er fertig war? Sie neigte den Kof, dachte darüber nach, dann hörte die dem alten Rüden zu. Sie hatte sich unter Regenwald etwas ganz anderes vorgestellt, etwas längst nicht so schönes. Denn das, was der Alte beschrieb, klang schön. Und abenteuerlich. Sie lächelte weiterhin, dann öffnete sie ihre Lider und blickte den Alten an.

„Es muss.. schön dort sein.“

Sie sprach sehr leise, blickte schnell zur Seite, beinahe etwas unterwürfig. Ihre Angst und Unsicherheit hatte sich verstärkt, seit sie auf der Straße lebte, seit sie mehr oder weniger auf sich allein gestellt war. Manchen Fremden gegenüber war sie viel misstrauischer gegenüber, zumindest für ein paar Augenblicke. Dann waren die meistens so nett, dass sie ihnen blindlings vertraute.
Gemächlich kehrten ihre Gedanken zurück zum Regenwald. Sie hätte ihn sich wirklich anders vorgestellt. Düster, aber nicht unangenehm. So leicht dunkel- schauerlich. Alles wäre etwas blasser erschienen, als es war, die Sonne wäre in ihrer Fantasie bloß ein blasser und milchiger Fleck hoch am Himmel gewesen An einigen Stellen des Regenwaldes wäre Wasser vom Himmel gefallen, von Felsen die so groß waren, dass es wirkte als fiele das Wasser aus den Wolken. Aber nicht als Regen, mehr als etwas wie ein Fluss. Donnernd und laut wäre es unten in ein Tal gekracht, hätte sich dort gesammelt. Sie blinzelte verträumt, das Futter war längst vergessen, ebenso wie ihr Hunger, auch wenn man ihr mittlerweile ansah, dass sie viel zu wenig fraß. Schlank war sie immer schon gewesen, aber nun konnte man beinahe ihre Rippen sehen, die Schulterblätter traten spitz hervor, wenn sie ging.
Niemand sagte etwas dazu, vielleicht war es ihnen egal, vielleicht fiel es ihnen auch bloß nicht auf. Das Fell war mittlerweile auch etwas stumpf geworden, erschien ihr kraftlos. Wie hatte sie bloß jemals glauben können, ihren Papa in dieser viel zu großen Welt zu finden? Ihren Papa, den sie noch nie gesehen hatte.
Müde schüttelte Namya abermals den Kopf, ließ ihren Blick dann auf dem alten Rüden liegen, wartete, ob er mehr erzählen würde.


{ bei Blace, Sahara und Flake am Strand }
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 09 Dez 2011, 00:01

Sein ganzes Inneres brodelte, warf sich hin und her. Er wand sich, als wäre er gefesselt. Schmerz und Trauer und gleichezeitig ein abwehrendes Gefühl beherrschten seine Emotionen. Er wollte Ordnung in dieses Chaos bringen, aber es war nicht leicht. Es war unglaublich schwer, ja, aber er würde es schaffen. Irgendwie, wenn er nur ein bisschen klarer denken könnte. Es hatte einfach sein Inneres aufgemischt. Der Fuchs wusste, dass Quinta es nicht so gemeint hatte, als sie gefragt hatte, aber trotzdem. Das Thema war eigentlich schon abgeschlossen gewesen und sie hatte es erneut anesprochen. Pech aber auch. Aber wozu bließ er so viel Trübsal? Die Masche hatte er doch schon eben gehabt. Er durfte sich nicht runterkriegen lassen. Das war es nicht wert. Er musste sich endlich entspannen. Unbefangen reden können, sodass es nicht so sehr schmerzte. Doch der Rote wusste nur zu genau, dass es immer schmerzen würde. Bis er sie wiederfand. Und selbst dann würde seine Brust nicht aufhören zu glühen und zu kratzen, denn er hätte diese ihm so wichtigen Hunde hiergelassen. Er hob seinen Kopf und lächelte Quinta zu. Eigentlich so unbefangen wie immer. Naja, vielleicht war es ja ein erster Schritt, hm?

"Lass mich mal überlegen... Da gab es vieles, weißt du? Ich habe die Torte, die zum Kühlen auf der Fensterbank stand aufgefuttert. Ich habe die Schuhe der Herrin zerkaut. Ich habe Sprösslinge zertrampelt. Ich lag im weg herum. Ich war zu gierig und wollte mehr zu fressen. Ich hab eines der Menschwelpen umgestoßen. Ich habe einige Küken zerschrottet und dann aufgefressen. Ich bin fast vor den Traktor gerannt. Ich bin ins Haus gegangen - einmal ist der Herr und seine Herrin aufgewacht und ich lag in ihrem Bett, tja, sie hatten die Tür nur angelehnt gehabt! Ich habe ein Fenster zertrümmert. Ich habe den frisch gemachten Zaun zertrümmert. Ich habe das Glitzerteil der Herrin geklaut, welches sie um den Hals hängen hatte, wie ein Halsband. Ich bin auf Papieren - die dem ältesten Welpen besonders wichtig zu sein schienen - mit schmutzigen Pfoten rumgetanzt. Ich habe mit ebenfalss schmutzigen Pfoten das weiße Kleid des einen Mädchens verdreckt. Ich habe einen wichtigen Gast angefallen. Den Kaffee aus der Tasse des Herrn getrunken.... Ähm. Und so weiter und so fort.

Criado kriegte kaum mehr Luft, so viel hatte er gesprochen. Dabei war er immer schneller um Quinta herumgehüpft. Einfach erzählen, erzählen, erzählen. So vieles hatte er falsch gemacht. Aber so vieles schöne war auch passiert. Vielleicht war es doch leichter, wenn man darüber sprach. Und wie es aussah hatte er wirklich viel zu berichten. Die braunen Augen des Rüden begegneten den unsicher Blickenden der Hündin. Criado hatte seine gewohnte Art wiedergefunden, da war er sich jetzt sicher. Er subst sie leicht an, um ihr zu zeigen, dass es okay war. Das es half, wenn sie ihn befragte. Neugier war keine Sünde.

"Es war seltsam weisst du? Ich verstehe es immernoch nicht. Eines Tages kamen fremde Zweibeiner mit ihren großen Maschinen mit denen sie herumrasen. Sie bedeuteten mir in den Wagen zu springen und ich tat es. Ich dachte sie würden mitkommen, aber anscheinend waren sie zu spät... Jedenfalls brachten die Fremden mich weg. An einen Ort wo viele andere Hunde waren. Und dann haben sie irgendetwas gemacht, ich kann mich kaum erinnern. Danach hatte ich jedoch schmerzen und wir wurden in Käfigen gehalten. Es war alles so wirr. Aus den Menschen kann man wirklich nicht so leicht schlau werden."

Wie viel laberte er eigentlich? Hoffentlich kam Quinta noch mit. Naja, vielleicht war sie jetzt dran mit dem Sprechen. Wäre ja eigentlich ganz fair.

"Und bei dir? Wie war das Leben mit deinem Señor?", blickte er sie fragend an.


{ Quinta }

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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 09 Dez 2011, 14:38

Sie war ihr Leben lang zu frei gewesen um überhaupt auf solche Gedanken zu kommen. Überrascht zuckten die Ohren der großen Hündin als Baja davon sprach, dass man auf die Menschen doch aufpassen müsste. Aufpassen? Auf sie? Das einzig Gute am Menschen mochte ihr Abfall sein, der viele Hunde vor einem Hungertod bewahrte ...

"Nein, ich denke sie tun es gerne. Zumindest der Großteil von ihnen. Nur ... weiß ich ehrlich gesagt nicht wieso," sagte sie aufrichtig und sah zu Baja runter die ihr so aufmerksam zuhörte. Es war auch für sie eine neue Erfahrung, dass man derart viel Wert auf ihre Worte legte. Sie hatte stets das Gefühl gehabt die Zweibeiner könnten ganz gut auf sich selber aufpassen.
"Wenn sie wie Welpen sind, dann sind sie sehr langsame Welpen", ein schiefes Grinsen zog sich über ihre Miene. "Vielleicht hast du aber gerade deswegen recht und irgendwer muss auf sie aufpassen, wenn sie es schon nicht selber können."

Es fiel ihr schwer das glauben und etwas in ihrem Inneren sträubte sich dagegen, da gab es auch diesen kleinen Teil in ihrer Brust der sagte, dass die kleine rote Hündin nicht vollkommen im Unrecht sein konnte.

Tief sog sie die salzige Meeresluft ein. Sie hatte schon einige Haushunde getroffen, hatte gesehen wie sie Seite an Seite mit ihren Menschen liefen und wie sie dachten die Welt zu verstehen. Doch taten sie es nicht. Sie kannten keine Angst, keinen Hunger und keine Einsamkeit. Ihr Mensch sorgte schon dafür, dass sie solche Erfahrungen nie würden machen müssen. Für einen Moment stellte sie sich vor wie es sein musste so ein Leben zu führen ... Viele Schinderein würden ihr erspart bleiben, aber auf der anderen Seite konnte sie tun und lassen was sie wollte, ohne, dass jemand an einer Leine zog und sie wieder dorthin zurückholte wo sie angeblich hingehörte. Ein seltsamer Gedanke. Nun wo sie sich selbst die Frage stellte schien sie nicht zu wissen welches ihr lieber wäre.
Dann sorgte Baja für die nötige Ablenkung und sie blickte geradewegs auf den ihr entgegengerichteten Fang.

"Nicht jeder Hund ist dazu geschaffen ein Rudel zu führen. Es ist keine leichte Aufgabe und manchmal ist es leichter einfach mitzulaufen. Du musst wachsam sein und mutig und du musst ein Auge auf jedes deiner Mitglieder haben. Hunde die dir folgen vertrauen dir, glauben, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst, sie beschützt. Traust du dir so eine große Verantwortung zu?"

Es mochte nicht richtig sein eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten. Ob Fox Baja für fähig hielt? Die Kleine war noch formbar und wenn ihr Verstand weiterhin so wach bleiben würde, würde sie es sicherlich eines Tages so weit bringen, dass ihr andere folgen würden. Doch sollte sie auch sehen, dass es viel Arbeit war eine ganze Meute anzuführen und nicht nur Spaß der aus täglichem herumtollen mit Freunden bestand.


[Redet noch immer mit Baja]
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 13 Dez 2011, 18:11

Jaja, alle mochten die Neue. Und was Sun darüber dachte, interessierte niemanden. Aber wahrscheinlich hatten sie Recht, nach Gefahr sah diese Hündin nicht aus, zumindest kein Kaliber, das es mit der Roten aufnehmen könnte. Trotzdem, ein hungriges Maul mehr, auch wenn sie angeblich im Futtersuchen gut wahr, diese Esperanza. Pf, was war das überhaupt für ein Name. Und das Sparky ganz hin und weg von dieser Erscheinung war, hellte ihre Laune auch nicht weiter auf. Eifersucht? Neh, sicher nicht, aber eine Anhäufung von Umständen.. und so.
Schließlich trat sie ein paar Schritte näher an die Hündin heran, die Rute zwar gekringelt, aber regungslos, die Ohren aufmerksam gespitzt, so drehte sie schließlich eine Runde um die Fremde, die Nase nah an deren Pelz geführt, um ihre Witterung aufzunehmen. Nachdem diese Prozedur abgeschlossen war – mehr oder weniger zu Sunsets Zufriedenheit – zog sie an dem Hundekater vorbei und tatzte ihm kurz spielerisch – oder zurechtweisend? Konnte er sich aussuchen – über den Kopf, ehe sie sich neben Fyfa auf die Hinterläufe sinken ließ.

“Okay, okay, dann bleibt sie eben hier. Jes wird kaum was dagegen haben..“

So gut kannte sie den großen Dicken dann doch schon. Gut, ihr eigener Zustand würde ihn vielleicht etwas ablenken von der fremden Hündin, vielleicht war aber auch genau das Gegenteil der Fall, vielleicht half Esperanza, Sunset etwas in den Schatten zu stellen. Dann hatte diese Begegnung ja doch noch was Gutes.. Immer positiv denken, genau. Das war manchmal nicht so einfach, aber wenn man sich stark konzentrierte... Bekam man Hunger. Mist.

[Am Strand || Sparky, Fyfa, Esperanza]
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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 13 Dez 2011, 21:49

Belustigt schaute der ehemalige Dorfhund auf den Straßenköter hinab, musterte ihn eindringlich doch der Ältere hielt dem Blick des Jüngeren stand. Filiash konnte regelrecht sehen, wie es in dem Kopf des kleinen Mischlings ratterte; "Wie soll ich reagieren? Was soll ich sagen? Ist es richtig oder falsch? Sagt er die Wahrheit? War bildet der sich ein? Was soll ich tun? Meint er das ernst?" Viel zu viel konnte man aus den Augen seines Gegenübers ablesen. Lange Zeit schwieg der Hüne, erhob seine Stimme, die von Natur aus von einem arroganten Ton dirigiert wurde, nicht. Stattdessen ließ Filiash Chakka ausreden, ließ ihm seine Pausen zum Nachdenken und auch den allerletzten Satz, der ohne Zweifel einzig und allein an den ehemaligen Dorfhund gerichtet war, ließ er ihm. Vollkommen ohne Unterbrechungen. Nahezu ungewohnt für den großspurigen Rüden, der dadurch fast schon beeindruckt wirkte es aber noch lange nicht war. Um ihn von etwas zu überzeugen brauchte es schon mehr als Worte, die im Entferntesten richtig klangen. Und Chakkas Worte hörten sich sehr wohl richtig und plausibel an. Irgendetwas hatte dieser Hund. Was es genau war konnte er nicht sagen. Der Bunte war nun aber erst einmal zum Entschluss gekommen, dass Chakka ein widerspenstiger kleiner Kerl war, der nichts einfach so mit sich machen ließ aber gröbsten Ärger doch aus dem Weg gehen wollte. Jedenfalls würden sich die Anderen, wenn er Chakka vertreiben würde, gegen ihn stellen - und was brachte einem schon ein eigenes Revier ohne ein anständiges Rudel? Sein Plan drohte zu scheitern und alles, was er sich so leicht vorgestellt hatte, drohte gerade in diesem Augenblick zu scheitern.

„Mir alles ganz egal“, waren letztendlich seine Worte, „Dann solls das. Bleib hier, mach was du willst - aber früher oder später bekomme ich immer das was ich will.“.

Letzteres war eine unterschwellige Drohung die gegen den Winzling ging. Filiash ließ sich nicht einfach vertreiben. Er würde hartnäckig bleiben und nicht einfach so kampflos aufgeben.
Mit einem verächtlichen Schnauben wandte sich der Bunte von Chakka ab und schaute zu Nando und Cuco hinüber. Wie es aussah hatte der Wolfshund den Kleinen zurückhalten können aber am Liebsten wollte der Große Filiash trotzdem noch an die Kehle. Tz, sollte er nur machen. Er würde es bereuen. So, wie Filiash es gerade bereute, den viern ihr Leben gerettet zu haben.
Auch der noch... Ebenso nahm er nun war, dass der fette Kater sich weiter an Chakka und Filiash heranpirschte. Neben den Hunden hielt er an und wandte sich Chakka zu.

„Fetter Flohfänger“, mit diesen gehauchten Worten drehte Filiash endgültig ab und ging wenige schnelle Schritte Richtung Wasser, auf welches nun seine eisblauen Augen ruhten. Hier war er nun also - in Puerto. Dann musste jetzt also ein neuer Plan her.


{ strand von puerto ;; chakka und carmello - nando und cuco abseits ; dann am Wasser }
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Whisky


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Di 13 Dez 2011, 22:28

Hast du alles probiert? Hast du alles versucht? Hast du alles getan? Wenn nicht, fang an!


Barbie reagierte nicht. Kein bisschen. Stumm und gedankenverloren saß sie da, als würde sie über den Sinn des Lebens nachdenken, über Gott und die Welt und alles was sich dazwischen befand. Ihre großen, dunklen Augen wirkten in solchen Zuständen immer traurig und hoffnungslos. In diesen Momenten hasste der Weiße sich, dass er für sich selbst herausgefunden hatte, wie er dieses Gefühl der Leere und Nutzlosigkeit vergessen und vermeiden konnte, doch Barbie war jung und musste dies allein herausfinden. Entweder, sie würde es schaffen oder an dieser Hoffnungslosigkeit krepieren, wie es viele Straßenhunde taten.

„ Barbie, manchmal machst du mich traurig.“

Der Bullterrier ließ sein Welpenverhalten bleiben und trottete langsam die rot gepflasterte Straße entlang. Leicht zog er das kranke Hinterbein hinter sich her, es fand schwieriger Halt als das andere. Die beiden waren wie Brüder, der eine stark und vorausgehend, der andere schwach und auf Hilfe angewiesen. Genau wie Sonne & Mond, wie er und Barbie. Ein leises brummen und ein besorgter Blick zurück ließ erahnen, dass Whisky sich momentan wirkliche Sorgen um die große, schwarze Hündin machte. Warum bewegte sie sich nicht vom Fleck?

„Hey, wenn du nicht gleich aufstehst und deinen dicken Hintern hierhin bewegst, dann kannst du gerne dableiben! Ich mach das hier nicht zum Spaß und ich werde ganz sicher nicht darauf Rücksicht nehmen, dass du wieder deine Phasen hast. Hier draußen musst du hart bleiben und selbst wenn es dir mal dreckig geht, kannst du nicht einfach schlappmachen und aufgeben, dann stirbst du! Und außerdem bin ich einfach zu faul um für dich mitzubetteln.“

Endlich bewegte sie sich, so erschien es wenigstens dem Weißen und er setzte seinen leichten Watschelgang fort. Doch sein Gang zum Loro wurde schlagartig unterbrochen, als ihm gleichzeitig ein süßlicher, Zufriedenheit auslösender Duft in die Nase stieg und irgendein Kerl laut „Eh!“ rief. Was war denn da los? Whisky wurde nicht oft angepöbelt, vor allem da er mit Barbie im Schlepptau immer vorsichtig war und Reibungen vermied. Was hatte der Kerl – der sich im näherkommen als großer, beigefarbener Rüde herausstellte – denn gegen ihn? Er hatte weder Futter geklaut, noch hielt er sich in irgendeinem Revier von irgendwem auf. Bestimmt lag es an diesem DUFT, den seine pelzige Begleiterin verströmte …

„Selber Eh!“

war die geistreiche Antwort des Bullterriers. Wenn der Kerl Streit suchte, konnte er den auch bekommen! Wichtigtuerisch streckte Whisky die Brust raus und versicherte sich kurz, dass Barbie in Sicherheit war, ehe er bellte:

„ Ich weiß gar nicht, was du willst, man. Ich geh hier nur rum, ist das verboten?“

Der Rüde war riesig, fast doppelt so groß wie er und bestimmt auch doppelt so schwer. Es war total leichtsinnig, sich nicht sofort zu trollen und dem Kerl freie Bahn zu lassen, aber Whisky wäre nicht Whisky, wenn er sich nicht mit jedem dahergelaufenen Kerl anlegen würde. Der Weiße wurde wenn schon mit 'Hallo' angesprochen, 'Eh' war ja mal echt unter seiner Würde. Erst nachdem er das gesagt hatte, begann der Denkapparat des Bullterriers langsam zu arbeiten. Was würde jetzt eigentlich passieren? Würde der Kerl sich auf ihn stürzen und ihn zerfleischen? Einfach weggehen würde er ja auch nicht oder? War doch egal, er selbst war stark genug um es mit der ganzen Welt aufzunehmen!

[ bei Barbie, in der Nähe von Jes und Corazon]

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Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich:
 

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Quinta


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BeitragThema: Re: Zurück am Start   Fr 16 Dez 2011, 00:09

Fasziniert hörte sie ihm zu und versuchte eine Welt zu verstehen, die sie überhaupt nicht kannte und sich kaum vorstellen konnte. Beeindruckt starrte sie ihn an. Kein Wunder, dass er sein altes Leben vermisste – es klang ungeheuer spannend, was Criado alles erlebt hatte. Sie schwieg einen Moment voller Ehrfurcht und versuchte ihre wirren Gedanken zu ordnen.

“Wie schmeckt Torte?", fragte sie schließlich. “Und Kaffee?“

Sie hatte keine Ahnung, was das überhaupt war, aber es klang jedenfalls lecker, vor allem wenn Criados Herren nichts davon abgeben wollten. Sie versuchte sich vorzustellen, wie es in einem Menschenhaus von innen aussah. Das Haus musste ja regelrecht vollgestopft sein mit kuriosen Dingen, lauter kleine Wunder unter einem Dach! Jetzt bewunderte sie den Roten nur noch mehr – was für einen riesigen Erfahrungsschatz er hatte! Wie gern hätte sie das alles selbst erkundet...
Im Vergleich dazu war ihr Leben mehr als langweilig, und auch ihr Señor schien seinem überhaupt nicht zu ähneln. Er hatte allein gelebt, ohne andere Zweibeiner, vielleicht weil er sie nicht mochte. Unwillkürlich klemmte sie ihre Rute ein, als sie an ihn dachte.

“Mein Señor ist ein ernster Mann. Ich glaube, er hat nie gelacht, aber er hatte einen dicken Schnauzbart im Gesicht, darum weiß ich das nicht so genau.“

Sie machte eine unglückliche Pause, weil ihr aufgegangen war, dass sie nicht wirklich viel über ihn wusste. Nur an seine Hände konnte sie sich bestens erinnern, weil sie ihr Angst gemacht hatten. Man konnte nie wissen, was sie als nächstes taten, aber oft hatte es wehgetan.

“Seine Hände waren groß, stark und sehr hart. Auf der Jagd war es schön, aber im Verschlag war es eng und es stank und wir hatten immer Hunger. Wenn man tat, was er wollte, hat er uns auch nicht geschlagen. Aber manchmal wusste ich nicht, was er von mir erwartet, und dann musste er mich bestrafen.“

Verschämt ließ sie den Kopf hängen. Anfangs hatte er sie oft schlagen müssen, weil sie so schwer von Begriff war. Sie gab ihm jedoch keine Schuld daran, schließlich war es einzig und allein ihr Fehler, dass sie so viele Unzulänglichkeiten hatte. Später war es besser geworden, da hatte sie schon gewusst, was sie tun sollte. Ja, sie hatte sogar geglaubt, sie wäre zu einem guten Hund geworden!

“Manchmal hat er Einzelne von uns weggebracht, vor allem die Langsamen und Ungehorsamen. Die schlechten Hunde. Wir wussten nicht, was mit ihnen passiert, sie waren einfach weg und kamen nicht wieder. Das hat uns Angst gemacht, diese Ungewissheit, aber ich war ja ein guter Hund, daher konnte mir das nicht passieren. Aber das dachte ich nur, verstehst du? Irgendwann hat mich der Señor dann auch weggebracht. Die anderen Hunde denken jetzt bestimmt, dass ich auch einfach so verschwunden bin, dabei gibt es mich doch noch! Weißt du, ich würde ihnen gerne Bescheid sagen, damit sie sich keine Sorgen machen müssen...“

Unglücklich beendete sie ihre konfuse Erzählung, unsicher darüber, ob Criado überhaupt verstehen konnte, was sie ausdrücken wollte. In ihrem Kopf hatte das irgendwie nicht so wirr geklungen.


[bei Criado | am Strand]

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