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 Auf der Suche nach dem Leben

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Sparky


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Beiträge : 1445

BeitragThema: Re: Auf der Suche nach dem Leben   Mo 24 Sep 2012, 12:43

Sparky war immer noch damit beschäftigt, den weißen Rüden vor sich weiterhin zu mustern. Oder besser anzustarren, irritiert und auch leicht verärgert, wohlgemerkt. Sein Blick hatte jetzt mehr mit einem Pferd oder einem Esel gemeinsam als mit einem standardmäßigen Analyse-gucker. Irgendwie wurde dieser Stiffler ihm nicht unbedingt sympathisch, nein nein nein. Stiffler... lieber Schwan, der laberte aber auch so viel und so viel dämmliches Zeug!

Der Mischling hatte sich bei Sparks ja sowieso schon einen Minuspunkt eingehandelt, eben mit der Behauptung er wäre eine Katze und sowas. Was jetzt folgte brachte dem Pseudohund allerdings noch mehr auf die Palme. Stiffs hatte seinen Fehler gar nicht erkannt! Im Gegenteil, er hatte das alles vollkommen missverstanden! Hier ging es doch nicht um das Geschlecht oder dergleichen - mal abgesehen von der Tatsache, dass es schon bitter genug war, dass er Sparky nicht gleich als Männlein erkannt hatte - hier ging es um zwei vollkommen verschiedene Spezien!

"Wie- Wo- Wie- w-was? Hä?!"

, kam es stockend aus dem kurzen Fang des Roten, ohne wirklich einen sinnigen Satz zu bilden. Hätte er Hände gehabt, er hätte sich wohl genervt gegen die Stirn geschlagen. Aber so mit Pfoten war das... ehm, nicht wirklich möglich. Wie auch immer.

"W-wieso Kater? Nein... nein, verdammt!! Ich bin kein Kater! Und auch keine Katze!"

Und um Missverständnisse zu vermeiden - nicht, dass Stiffs ihn jetzt für einen Zwitter halten würde, soweit kommts noch! - fügte er lieber schnell hinzu:

"Ich geb dir mal einen Tipp! Ich bin ein... HA UH EN DE...". Er spuckte die Buchstaben quasi aus. "Ein Hund! Hund! Perro! Sag mal, hast du Tomaten auf den Augen, camarada?"

So! Lieber Herrn Gesangsverein! Das Rumgeschnüffel des Rüden mit den bunten Augen hatte der Hundekater ja ohne Murren hingenommen. Immerhin, was sollte ihn denn dabei stören? Ja, Katzen, die sind von sowas schnell genervt. Aber genau darum ging es Sparky ja; diese dümmliche Verwechslung aufzuklären. Das war das Einzige, was ihn wurmte.


[ Stadt | Stiffler (& Filliash) ]

................


This peppermint winter is so sugar sweet I don't need to taste to believe
What's December without Christmas Eve?


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BeitragThema: Re: Auf der Suche nach dem Leben   Fr 05 Okt 2012, 10:43

~°~Ich mag die Leute die spammen
Damit die Channels mal so richtig brennen
Gute Stimmung muss her
Denn die mag ich doch so sehr
Also mach Party nach Raute
Sonst ham’wa wieder Flaute ~°~

Am Anfang war Stiffler überrascht und für einen Moment sogar irritiert. Der Kater fragte unverständlich und stotternd mit zusammenhangslosen Frageworten etwas. Doch der Hund verstand nicht einmal annähernd was der rötlich-braune da von ihm wollte. Sein ganzes Gestotter als würde er gleich einen Fellklumpen ausspucken schien dem Grünäugigem ja geradezu schon im Halse stecken zu bleiben. Es war ein würgen und kotzen, dass es nach einem richtig mächtigem Fellball klang. Meine Herren!
Und dann endlich kam das Wortgewurste hinaus was der Fremde da verabreichte. Er, kein Kater? Das war ja zum krumm und schief lachen. Doch die Augen lagen ruhig und bedächtig auf dem getigerten, ließen das kurze und kleine Mäulchen ausplappern und sich abreagieren bevor der Schelm eines Hundes direkt ein fettes Grinsen auf die Lefzen setzte und wieder nickte.

“Alles klärchen Sparky, du bist ein Hauhende. Ich bin mir zwar nicht sicher, was das darstellen soll, allerdings scheinst du ein perfektes Ebenbild dieser Spezie zu sein, wenn nicht sogar ein Meisterstück.“

Keck wandte er sich von dem Kater ab und ging zu den Fischen zurück. Nun war der Hunger doch größer als auf den Stuss zu hören, den der Möchtegernhund da von sich abgab. Die Neugier war zum größten Teil gestillt und der knurrende Magen, welcher Hunger verkündete übernahm das Ruder von dem ignorantem Hund. Sogleich machte er sich über die Fische her und sprach nebenbei mit dem vollem Mund:

“Alfo, waf die Tomafen anfeht, hafe if keine Ahnung. Afer fallf du fie siehst, saf dof befeid.“

Mit der heraushängenden Flosse im Maul wandte er den Kopf grinsend zum Kater, dann sah er zu Filliash der so ungewöhnlich ruhig war. Stimmte etwas nicht?


[SPARKY (&&FIlliash) | Park]
Lyrik: Jan Hegenberg – Das ganze Leben ist ein lol
(und was kleines damit wir zum ende kommen)
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BeitragThema: Re: Auf der Suche nach dem Leben   Mo 29 Okt 2012, 23:24

Kein Licht, Dein Schatten scheint noch da,
Die Wärme kann ich spür'n.
Schon ewig fern und doch so nah.

Auf die fast schon hetzenden Fragen bekam er von dem Anderen keine Antwort, doch in diesem kurzzeitigen Augenblick der Stille, in welchem die beiden Rüden auch zu realisieren schienen, begann Filiash für einen Moment zu grübeln ... Hielt er gerade seinen einzigen und besten Freund den er jemals hatte tatsächlich für einen Verräter? Ihn? Seinen ganz persönlichen Dorftrottel und treuen Kumpanen? Ein paar Mal blinzelte der bunte Hüne ungläubig, schüttelte anschließend sachte den Kopf, ehe er sich nur kurz darauf schon selbst gedanklich schellte. Wie konnte er eigentlich so etwas von ihm denken? Von seinem holzhirnigen Begleiter? Nun, da die Zweifel Stück für Stück schwanden und Filiash für sich erklärte, dass es einfach nicht sein KONNTE, dass Lucio den Weißen dazu beauftragt hatte, dem Flüchtling und eigentlichen Verräter eine ordentliche Abreibung zu verpassen. wusste der ehemalige Dorfhund kaum noch, wie er richtig auf das plötzliche Wiedersehen reagieren sollte. Sein Freund jedoch nahm ihm diese - für ihn viel zu schwere - Entscheidung kurzerhand ab und nagelte den Melierten mit einem beherzten Sprung am Boden fest, sabberte ihn zu allem Überfluss vor strotzender Freude noch voll und das vor diesem Kater. Die Pfoten gegen die Unterseite Stifflers gedrückt, versuchte sich Filiash aus den Klammern des ein Jahr Jüngeren zu befreien.

„Hey, ja, okay, ist ja in Ordnung. Du hast was? Du - HEY!“

Anscheinend gedachte sein Freund gar nicht mehr, mit der Begrüßungszeremonie aufzuhören. Erst, als der Kater das Wort ergriff und den überschwänglich mit Glück gefüllten Rüden ablenkte, hielt er inne und prompt waren die beiden auch schon in ein Gespräch miteinander verwickelt. Der bunte Straßenhund erhob sich langsam und schüttelte sich erst einmal kräftig durch, derweil seine hellen Augen aufmerksam auf dem hellen Mischling lagen und ihn von oben bis unten musterten. Charakterlich hatte er sich kaum ... Ach was, sein Wesen hatte sich selbst auf den ersten Blick absolut nicht geändert. Äußerlich war er nahezu genauso mitgenommen wie Filiash selbst, doch das war mit dem Leben auf der Straße wohl unvermeidlich ... Moment. Straßenleben? Stiff? Wie zur HÖLLE hatte er ihn gefunden? Überhaupt: Wie hatte dieser Dussel es nur in die Nähe der Stadt geschafft ohne dabei von Autos erfasst oder von Menschen gefangen zu werden? Geschweige denn, dass er Lucio den Rücken gekehrt haben musste. Plötzlich begann die Rutenspitze des sonst so coolen Rüdens zwischen seinen Hinterläufen hin und her zu pendeln. Natürlich freute er sich. Er freute sich, dass Stiffler es geschafft hatte und dass er ihn überhaupt wieder bei sich haben durfte. Was war er schon ohne ihn? Natürlich hatte er ihn im Stich gelassen und es war ein kleines Wunder, dass er ihm es nicht übel zu nehmen schien aber so war er, der Gute. Wenn Filiash ehrlich war, dann hatte er gewiss dann und wann an seine Heimat gedacht und mit ihr auch unweigerlich an seinen besten Freund.

Stille war in der Zeit über ihn gekommen, während die anderen zwei ins Gespräch gekommen waren und langsam aber sicher kam auch der Hüne wieder in die Realität zurück. Er fing den fragenden Blick des Hellen auf und prompt stahl sich etwas triumphierendes auf die Züge des Älteren, während sich eine Lefzen in die Höhe zogen und er näher an den Kater und sein Kumpanen heran trat.

„Heh, ihr Quatschtanten, genug geplauscht. Ich will auch was wissen ...“, seine Augen wanderten gen Stiff, „Jetzt mal im Ernst: Wie hast du hier her gefunden?“

Leicht legte Filiash seinen Kopf schief, verengte seine Seelenspiegel skeptisch. Noch immer pendelte die Rute kaum merklich von der einen Seite zur anderen. Im Grunde gab es so vieles, was er ihn fragen wollte ...

{ stadt ;; stiffs & sparky }
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